idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
04.10.2019 11:14

Musikwissenschaftliche Vorhaben im 21. Jahrhundert – Chancen und Perspektiven

Petra Plättner Öffentlichkeitsarbeit
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

    Eine Themenkonferenz der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

    10. und 11. Oktober 2019, Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
    Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz.

    Im Jahr 2019 wird das von Bund und Ländern finanzierte Akademienprogramm 40 Jahre alt. Bedeutende musikwissenschaftliche Editionen entstehen von Beginn an im Rahmen dieses Programms, mit einem derzeitigen Etat von 7,5 Mio. € und 20 Vorhaben bilden sie einen gewichtigen Forschungsschwerpunkt. Musikwissenschaftliche Projekte umfassen aktuell einen Anteil von 11 % am Akademienprogramm (Stand: 2019). Auf der Themenkonferenz soll u.a. über die strategische Weiterentwicklung dieses Forschungsclusters sowie über die Chancen und Perspektiven der musikwissenschaftlichen Vorhaben im 21. Jahrhundert nachgedacht werden.

    Für das Fach Musikwissenschaft ist diese langfristige Förderung von Projekten durch das Akademienprogramm (mit einer Mindestlaufzeit von 12 Jahren) weltweit einmalig und ihre kontinuierliche Arbeit schlägt sich in international anerkannten und führenden Editions­standards nieder. Das musikwissenschaftliche Forschungsfeld hat sich in den letzten 10 Jahren besonders stark entwickelt, weitere sieben Neuvorhaben konnten in diesem Zeitraum in das Programm aufgenommen werden. Die Themen­konferenz wird wissenschaftspolitisch relevante Strukturfragen aufgreifen und vor allem der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung sich für musikwissenschaftliche Vorhaben im kommenden Jahrzehnt eröffnen. ­Welche methodischen Synergieeffekte können im Hinblick auf die Entwicklung gemeinsamer Standards oder Arbeits­techniken für laufende, aber auch für die Planung künftiger Vorhaben des Programms gewonnen werden? Welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung zur Förderung innovativer Forschung können die Musikeditionen eröffnen?

    Die Themenkonferenzen der Wissenschaftsakademien, die 2019 stattfinden, sind Teil der strukturellen und inhaltlichen Weiterentwicklung des Akademienprogramms. Ziel der Veranstaltungen ist die stärkere Vernetzung zwischen thematisch verwandten »Projektclustern« des Akademienprogramms, die Bereitstellung öffentlich zugänglicher und nachhaltiger Forschungsergebnisse sowie die Weiterentwicklung der Digital Humanities und methodischer Standards inhaltlich miteinander verbundener Forschungsvorhaben.

    Das Akademienprogramm der Union der deutschen Akademien fördert seit 1979/80 langfristig angelegte Forschungsvorhaben, die der Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften dienen. Es ist derzeit das größte geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und international einzigartig. Seit 1979/80 wird es von Bund und Ländern gemeinsam finanziert. Etwa 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forschen in insgesamt rund 140 Projekten mit rund 200 Arbeitsstellen. Mit den in den Forschungsstellen erarbeiteten Editionen, Wörterbüchern und Textcorpora schaffen die Akademien zentrale Wissensspeicher für die Zukunft, die Wissenschaft und Öffentlichkeit – zunehmend auch digital – zur Verfügung stehen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Gabriele Buschmeier, Koordinierung der musikwissenschaftlichen Editionen
    gabriele.buschmeier@adwmainz.de
    T: 06131/577- 120


    Weitere Informationen:

    http://www.adwmainz.de/fileadmin/adwmainz/veran19/2019_10_10_Musikwissenschaftli...


    Anhang
    attachment icon Pressemitteilung

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay