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08.10.2019 08:00

World Food Day Colloquium 2019: Wie sich der globale Handel auf die Welternährung auswirkt

Florian Klebs Hochschulkommunikation
Universität Hohenheim

    Mi 16.10.2019, 8–16 Uhr: Kolloquium des Food Security Center / „Food Security and Trade in a Period of Change and Innovation“ / Balkonsaal Schloss Hohenheim, 70599 Stuttgart

    Welternährungstag am 16.10.2019: Dem globalen Handel mit Agrarprodukten kommt eine ambivalente Rolle bei der Ernährungssicherung zu. Denn einerseits kann er Engpässe in der Nahrungsmittelversorgung ausgleichen, andererseits gefährdet er jedoch oft regionale Märkte und trägt zum Klimawandel bei. Die Forschung im Agrar- und Ernährungsbereich sucht nach Lösungen für diese Probleme. Beim World Food Day Colloquium an der Universität Hohenheim in Stuttgart präsentieren und diskutieren internationale Experten ihre innovativen Forschungsprojekte. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Anmeldung unter: https://fsc.uni-hohenheim.de/en/2019wfdc

    Rein rechnerisch müsste kein Mensch hungern: Die Landwirtschaft erzeugt weltweit mehr als genug Lebensmittel, um alle zu versorgen. Dennoch hungert jeder neunte Mensch auf der Welt. Der globale Handel mit Agrarprodukten und Nahrungsmitteln kann erheblich dazu beitragen, das Verteilungsproblem zu mildern.

    Andererseits ist es gerade der globale Handel, der lokale und regionale Agrarmärkte insbesondere in Entwicklungsländern gefährdet. In den Industrienationen haben die Klimabilanz von Lebensmitteln, aber auch Lebensmittelskandale dafür gesorgt, dass sich die Menschen wieder stärker auf regionale Produkte zurückbesinnen. Doch wie kann der regionale Markt in den Entwicklungsländern gestärkt werden? Wie kann ein nachhaltiges System aussehen, das Aspekte des Handels, des Klimawandels und der Ernährungssicherheit zusammenführt?

    Die Forschung sucht Antworten auf diese Fragen. Am World Food Day Colloquium 2019 stellen Expertinnen und Experten ihre Perspektiven vor. Dazu lädt das Food Security Center (FSC) im zehnten Jahr seines Bestehens an die Universität Hohenheim ein. Auch junge Forschende aus Entwicklungsländern, die über das FSC finanziert werden, geben Einblicke in ihre Arbeit. Das Kolloquium zum Welternährungstag 2019 endet mit einer Podiumsdiskussion.

    Verleihung im Rahmen der Konferenz: Justus von Liebig-Preis für Welternährung

    Außerdem wird der Direktor und Geschäftsführer des britischen Rothamsted Research, Prof. Dr. Achim Dobermann, beim World Food Day Colloquium mit dem Justus von Liebig-Preis für Welternährung ausgezeichnet.

    Das Preiskuratorium entschied sich einstimmig für die Preisvergabe an Prof. Dr. Dobermann für seine herausragenden Leistungen zur Schaffung einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Entwicklung und seinen geleisteten Beitrag zur Verbesserung der Welternährung. Der zum sechsten Mal verliehene Preis, dotiert mit 25.000 Euro, soll das Engagement für eine gesicherte Ernährung aller Menschen weltweit fördern.

    HINTERGRUND: 10 Jahre Food Security Center (FSC)

    Das Food Security Center (FSC) ist ein Exzellenzzentrum der Universität Hohenheim und kooperiert mit Partnerinstitutionen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Seit 10 Jahren leistet es wissenschaftliche Beiträge, um den Hunger in der Welt zu vermindern und die Ernährungssicherung zu verbessern. Damit trägt es zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals (SDGs) bei. Das FSC vereint Kompetenzen aus den Agrar-, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

    Die vier Arbeitsschwerpunkte des FSC liegen in der Forschung, der Aus- und Weiterbildung von jungen Wissenschaftlern, dem Wissenstransfer weltweit sowie in der Öffentlichkeitsarbeit und (Politik-) Beratung. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert das FSC, neben vier weiteren deutschen Exzellenzzentren, im DAAD-Rahmenprogramm „exceed – Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit“.

    Weitere Informationen

    • Programm und Anmeldung: https://fsc.uni-hohenheim.de/en/2019wfdc
    • Homepage Food Security Center: https://fsc.uni-hohenheim.de/en

    Kontakt für Medien
    Dr. Nicole Schönleber, Food Security Center an der Universität Hohenheim,
    T 0711 459 24454, E nicole.schoenleber@uni-hohenheim.de

    Zu den Pressemitteilungen der Universität Hohenheim
    www.uni-hohenheim.de/presse

    Text: Elsner


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Tier / Land / Forst
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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