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09.10.2019 14:59

Bremer Institutionen starten transatlantischen Dialog zu Künstlicher Intelligenz und Robotik

Axel Kölling Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sonderforschungsbereich EASE

    Das Projekt TransAIR strebt eine engere Vernetzung Bremer Forschungseinrichtungen mit US-Instituten aus den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz an. Sieben regionale Partner unter Leitung der Universität Bremen werden 18 Monate lang auf verschiedenen Veranstaltungen den Dialog mit amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern suchen, um Antworten auf Fragen zu finden, die sich nicht auf nationaler Ebene lösen lassen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert TransAIR im Rahmen der Initiative „The Future of Work“.

    Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik werden in den kommenden Jahrzehnten weltweit massive Veränderungen auslösen. Um diese Trends für die Gesellschaft konstruktiv zu gestalten, haben sieben Forschungseinrichtungen aus der Region Bremen das Netzwerk TransAIR („Transatlantic AI-based Robotics“) gegründet. Gemeinsam mit US-amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erörtern sie zentrale Fragen zur Forschung, Kommerzialisierung und öffentlichen Debatte rund um Robotik und KI – insbesondere mit Bezug zur Arbeitswelt. Ziele sind die Anbahnung neuer Kooperationen und die Steigerung des Bekanntheitsgrads deutscher Forschungshighlights. Auch sollen junge US-Wissenschaftler dafür gewonnen werden, sich deutschen KI-Projekten anzuschließen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert TransAIR daher im Rahmen der Initiative „The Future of Work“.

    Die Projektpartner planen Workshops mit amerikanischen und deutschen Wissenschaftlern sowie strategische Initiativen zur Überwindung von Kommunikationsbarrieren und Missverständnissen. „Ein zentraler Punkt ist dabei die Demokratisierung von Robotik und Künstlicher Intelligenz“, erklärt Prof. Michael Beetz, Leiter des Sonderforschungsbereichs EASE an der Universität Bremen und Koordinator des TransAIR-Projekts. „Die Entwicklung dieser Technologien darf nicht allein kommerziellen Interessen unterworfen werden. Universitäten und andere Forschungseinrichtungen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Politik und Gesellschaft nicht abgehängt werden.“

    Das Forschungsmarketingprojekt TransAIR ist Teil der aktuellen Bremer KI-Initiative, die ebenfalls eine stärkere internationale Vernetzung regionaler Forschungsaktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik anstrebt. TransAIR startete kürzlich offiziell mit einer Podiumsdiskussion im Rahmen der EASE Fall School. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den USA, Frankreich, Japan, den Niederlanden und Deutschland tauschten sich dabei zu den Chancen, Gefahren und internationalen Kooperationsmöglichkeiten der KI aus.

    Die BMBF-Kampagne „The Future of Work” – die Zukunft der Arbeit – unterstützt zehn der besten deutschen Forschungsnetzwerke auf dem Gebiet der Arbeit 4.0 bei der Vernetzung mit Instituten und Robotiklaboren in Frankreich, Japan und den USA. Dabei geht es darum, Lösungen für zukünftige Arbeitswelten zu entwickeln.

    Weitere Informationen:
    www.research-in-germany.org/the-future-of-work


    Weitere Informationen:

    http://www.research-in-germany.org/the-future-of-work


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


    Auftakt des Projekts TransAIR mit einer international besetzten Podiumsdiskussion.


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