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10.10.2019 12:06

Korrektur: Popup Labor BW zu Gast im Hubwerk01 in Bruchsal

Aylin-Diana Gabereder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

    Beim Popup Labor BW im „Hubwerk01“ in Bruchsal können Unternehmen vom 14. bis zum 18. Oktober 2019 praxisnah und niederschwellig neueste technologische und methodische Trends erleben. Das vom Technologiebeauftragten der Landesregierung konzipierte und vom Wirtschaftsministerium geförderte Angebot richtet sich an Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte sowie Auszubildende etablierter Unternehmen und Start-ups gleichermaßen. „Das Popup Labor bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen eine ideale Orientierung für die ersten Schritte in die digitale Transformation“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz heute (10. Oktober).

    „Angesichts der Vielzahl an neuen Technologien und Methoden fällt den Unternehmen der Einstieg in die digitale Transformation oftmals schwer“, so die Staatssekretärin weiter. In kostenfreien Anwendungsworkshops und Vorträgen können sich die Besucher des Popup Labors mit Themen wie der Einführung und den Vorteilen der elektronischen Rechnung, Methoden zur Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsmodelle oder dem Patentschutz von Innovationen beschäftigen. Erstmalig widmet sich das Popup Labor mit einem Thementag auch der Digitalisierung im Handwerk. Beim Netzwerkabend mit Impulsvorträgen der Staatssekretärin und Unternehmer Manuel Köcher können wichtige Kontakte geknüpft werden. Der abschließende „Zukunfts-Erlebnis-Tag“ richtet sich nicht nur an Unternehmen und deren Beschäftigte, sondern an die gesamte Region. Im Fokus dieses Tages stehen neben der Vorstellung des RegioWIN-Leuchtturmprojekts „efeuCampus“ zur autonomen urbanen Güterlogistik auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne auch neueste Lösungen im Bereich Smart City. Simulatoren und Virtual Reality-Stationen laden außerdem zum Ausprobieren ein.

    Das Bruchsaler „Hubwerk01“ ist ein vom Wirtschaftsministerium geförderter regionaler Digital Hub. „Ich freue mich sehr, dass das Popup Labor dieses Mal direkt in einem der zehn Digital Hubs stattfindet. Das Labor soll als Impulsgeber für die ganze Region wirken. Wichtig ist aber auch, dass wir eine nachhaltige Wirkung erzielen. Dafür bietet das Hubwerk beste Voraussetzungen, denn es bietet den Unternehmen auch über das Popup Labor hinaus eine kompetente Anlaufstelle zu Innovations- und Digitalisierungsthemen“, so Schütz.

    KMU bei der Gestaltung der digitalen Transformation unterstützen
    Im Zuge der digitalen Transformation verändern neue Technologien, datenbasierte Geschäftsmodelle und Plattformen unsere Wertschöpfungssysteme von Grund auf. Neue Marktteilnehmer mit technologiebasierten Lösungen verschärfen den Wettbewerb. Daraus resultieren erhebliche Risiken. Gleichzeitig birgt dieser Wandel auch enorme Chancen für zusätzliche Wertschöpfung. Um diese Chancen zu ergreifen, benötigen die Unternehmen digitale Kompetenzen. Doch angesichts des Fachkräftemangels im IT-Bereich und der hohen Nachfrage nach solchem Personal durch zahlungskräftige Großunternehmen sind für kleine und mittlere Unternehmen alternative Ansätze gefragt.

    Prof. Wilhelm Bauer, der Technologiebeauftragte der Landesregierung, sieht in der Zusammenarbeit den entscheidenden Hebel: „Nicht jeder Mittelständler muss reihenweise Experten für Digitalisierungsthemen einstellen. Für die Entwicklung digitaler Lösungen lassen sich kompetente Partner finden. Voraussetzung hierfür ist ein Grundverständnis, wie sich Technologien auf Prozesse, Organisationen und Geschäftsmodelle auswirken. Schließlich kennt das Unternehmen das eigene Geschäftsmodell am besten und kann daher einschätzen, in welchen Bereichen digitale Werkzeuge hohen Nutzen stiften. Für die konkrete Umsetzung kann dann mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen kooperiert werden.“


    Weitere Informationen:

    http://www.popuplabor-bw.de
    https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pr...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


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