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14.11.2019 14:17

Produkte endlos denken: Auftaktveranstaltung des Projektes „Prosperkolleg“ zur zirkulären Wertschöpfung

Beatrice Liebeheim-Wotruba Referat Kommunikation & PR
Hochschule Ruhr West

    In zirkulärer Wertschöpfung steckt eine Menge Potential – so die einhellige Meinung der fürn Projektpartner „Prosperkolleg“ zur zirkulären Wertschöpfung. Bei der Entwicklung und Fertigung neuer Produkte gleich mitdenken, was passiert, wenn diese Produkte nicht mehr gebraucht werden. Dies ist der Grundgedanke der zirkulären Wertschöpfung: Rohstoffeinsatz zu vermeiden, in Kreisläufen zu denken und die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Produkten und Materialien zu sichern. Diese Strategie setzt Impulse für Produktdesign und Optimierung der Produktionsprozesse, innovative Geschäftsideen und Unternehmensgründungen, schafft so neue Jobs und schont Ressourcen und Klima.

    Bottrop / Emscher-Lippe, 13. November 2019. In zirkulärer Wertschöpfung steckt eine Menge Potential – so die einhellige Meinung der Partner des Projekts „Prosperkolleg“ zur zirkulären Wertschöpfung während der Auftaktveranstaltung in der ehemaligen Lohnhalle der Bottroper Zeche Arenberg. Begrüßt wurden die Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Institutionen von Oberbürgermeister Bernd Tischler und Christoph Dammermann, Staatsekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Dammermann appellierte an die Projekt-partner, die Fördermittel nicht als Geschenk der Landesregierung, sondern als Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft zu verstehen. Denn Nordrhein-Westfalens Anspruch wäre es, ein weltweit führender Innovationsmotor und der modernste, klima- und umweltfreundlichste Industriestandort weltweit zu werden. Entsprechend dem industriepolitischen Leitbild müssten wir vom Rohstoffverbrauch zur Rohstoffnutzung kommen und möglichst viele Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf nutzen.

    Das heißt: Bei der Entwicklung und Fertigung neuer Produkte gleich mitdenken, was passiert, wenn diese Produkte nicht mehr gebraucht werden. „Dies ist der Grundgedanke der zirkulären Wertschöp-fung: Rohstoffeinsatz zu vermeiden, in Kreisläufen zu denken und die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Produkten und Materialien zu sichern. Diese Strategie setzt Impulse für Produktdesign und Opti-mierung der Produktionsprozesse, innovative Geschäftsideen und Unternehmensgründungen, schafft so neue Jobs und schont Ressourcen und Klima“, erklärte Prof. Dr. Wolfgang Irrek.

    Das Prosperkolleg wird in den nächsten drei Jahren in der Emscher-Lippe-Region konkrete Umset-zungsprozesse mit Unternehmen anstoßen und hieraus Erkenntnisse zur zirkulären Wertschöpfung ge-winnen. „Wir vernetzen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Institutionen und schaffen Synergien – um am Ende eine Region der zirkulären Wertschöpfung zu werden“, fasst HRW Projektleiterin Svenja Grauel ihr Ziel zusammen. „Im ‚Circular Digital Economy Lab‘ verbinden wir innovative Ver-fahrenstechnik mit Digitalisierung und neuen oder veränderten Geschäftsmodellen“, stellte Prof. Dr. Uwe Handmann eine Maßnahme des Projekts vor.
    Die Projektpartner – Hochschule Ruhr West, Effizienz-Agentur NRW, WiN Emscher-Lippe GmbH, Stadt Bottrop und Prosperkolleg e.V. – verfügen über umfassende Erfahrungen und Kontak-te sowohl aus der unternehmerischen Praxis als auch aus der Wissenschaft, die im Projekt genutzt wer-den, um strategische Kooperationen und konkrete Zusammenarbeit aufzubauen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Svenja Grauel, Projektleiterin "Prosperkolleg - Zirkuläre Wertschöpfung"


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


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