Bedrohung Klimawandel: Klimaneutralität 2040 – nötig, möglich, durchsetzbar?! Öffentliche Diskussion in Hohenheim

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22.11.2019 13:50

Bedrohung Klimawandel: Klimaneutralität 2040 – nötig, möglich, durchsetzbar?! Öffentliche Diskussion in Hohenheim

Dr. Herbert von Bose Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Sa, 30.11.19, 11 Uhr, Balkonsaal, Uni Hohenheim: Öffentliche Auswärtige Sitzung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften mit Klimaexperten Hartmut Graßl und Volker Wulfmeyer

    Welche Empfehlungen ergeben sich anhand der neuesten Klimaprojektionen und des 1,5 Grad-Reports des IPCC für Europa? Diese und andere Fragen werden von Prof. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und Prof. Dr. Volker Wulfmeyer von der Universität Hohenheim in Stuttgart diskutiert. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, um eine Anmeldung an Veranstaltung@hadw-bw.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

    „Nicht die Energiewende wird teuer, sondern das Verschlafen derselben“, sagt Volker Wulfmeyer vom Institut für Physik und Meteorologie an der Universität Hohenheim. „Die Klimakrise ist eine existentielle Bedrohung für die Menschheit. Und die Politik muss endlich angemessen reagieren.“ Dazu gehört die Einleitung von Klimaschutzmaßnahmen, die dem Klimavertrag von Paris 2015 entsprechen.

    An der Universität Hohenheim befasst sich Prof. Wulfmeyer u.a. mit der Modellierung von regionalen Klimaveränderungen, Rückkopplungseffekten einer sich verändernden Vegetation auf das Klima und der genaueren Vorhersage von Extremwetterereignissen. Er ist Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Seit Jahren setzte er sich außerdem engagiert für den Klimaschutz ein und ist Mitglied der „Scientists for Future“-Bewegung.

    In seinem Vortrag befasst sich der Klimaforscher mit den Auswirkungen des Klimawandels anhand der möglichen Weiterentwicklung der Emission von Treibhausgasen, insbesondere den Szenarien „Weiter wie bisher“ und „Klimaschutz“.

    „Ein Drittel des globalen Eises wird abschmelzen“

    Hartmut Graßl ist emeritierter Hochschullehrer der Universität Hamburg sowie ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Unter anderem war er Direktor des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) bei der World Meteorological Organization in Genf und Mitglied im „Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU).
    Der renommierte Klimaforscher warnte bereits in den 80er Jahren vor einer Klimaerwärmung. „Die Politik orientiert sich eher an unteren Schätzungen, wie stark die Klimakrise wird. Klar ist aber schon jetzt, dass ein Drittel des globalen Eises abschmelzen wird“, stellt Hartmut Graßl fest. (Zitat auf Klimareporter.de vom 16.06.2019). In dem Vortrag stellt Herrn Graßl weitere Konsequenzen von globalen Temperaturerhöhungen vor und erörtert die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen, um das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen.

    HINTERGRUND: Auswärtige Sitzung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Die Auswärtige Sitzung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, die zugleich die Landesakademie der Wissenschaften von Baden-Württemberg ist, findet jedes Jahr in Kooperation mit einer anderen Universität von Baden-Württemberg statt. Dieses Jahr ist die Universität Hohenheim Partner.

    Weitere Informationen

    Heidelberger Akademie der Wissenschaften: www.hadw-bw.de
    Programm der Auswärtigen Sitzung an der Universität Hohenheim: www.hadw-bw.de/sites/default/files/documents/Einl_Auswaertige_Sitzung_2019.pdf

    Kontakt für Medien

    Dr. Herbert von Bose, Pressestelle der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    T 06221 / 54 34 00, E herbert.vonbose@hadw-bw.de

    Florian Klebs, Hochschulkommunikation, Pressesprecher Universität Hohenheim
    T 0711 / 459 22001, E presse@uni-hohenheim.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Volker Wulfmeyer, Universität Hohenheim
    T 0711 459-22150, E volker.wulfmeyer@uni-hohenheim.de

    Prof. Dr. Dr. Hartmut Graßl, Max-Planck-Institut für Meteorologie,
    T 040 41173-151, E hartmut.grassl@mpimet.mpg.de


    Weitere Informationen:

    https://www.hadw-bw.de/sites/default/files/documents/PM_Auswaertige_Sitzung_2019...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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