AiF-Präsident begrüßt Mittelaufwuchs für die Industrielle Gemeinschaftsforschung

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05.12.2019 12:44

AiF-Präsident begrüßt Mittelaufwuchs für die Industrielle Gemeinschaftsforschung

Frauke Frodl Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.

    Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages beschlossen am 29. November 2019 das Bundeshaushaltsgesetz 2020. Damit werden im kommenden Jahr insgesamt 180 Millionen Euro für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zur Verfügung stehen.

    „Wir begrüßen ausdrücklich die geplante Mittelerhöhung von elf Millionen Euro für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) im Bundeshaushaltsgesetz 2020“, erklärte Professor Sebastian Bauer, Präsident der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. „Der Bundeswirtschaftsminister würdigte noch vor wenigen Wochen den Mittelstand als Erfolgsmodell und den wichtigsten Innovations- und Technologiemotor Deutschlands. So ist es nur konsequent, wenn zur Bewältigung neuer technologischer Herausforderungen die IGF besser ausgestattet wird und dadurch die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit gerade der kleinen und mittelständischen Unternehmen gestärkt wird“, so Bauer weiter.

    Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages beschlossen am 29. November 2019 das Bundeshaushaltsgesetz 2020. Damit werden im kommenden Jahr insgesamt 180 Millionen Euro für die IGF zur Verfügung stehen. In den Jahren 2017, 2018 und 2019 betrug der entsprechende Haushaltsansatz jährlich gleichbleibend 169 Millionen Euro für die IGF.
    Im Einzelplan 09 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie innerhalb des Gesetzes heißt es dazu deutlich: „Die Industrielle Gemeinschaftsforschung fördert die dauerhafte Forschungskooperation in branchenweiten Netzwerken mit dem Ziel, insbesondere kleinen und mittleren deutschen Unternehmen den Zugang zu Forschungsergebnissen zu erleichtern, die sie benötigen, um den Anschluss an den technischen Fortschritt zu erreichen bzw. zu erhalten.“

    Der AiF-Präsident führte weiter aus: „Die Forschungsvereinigungen, unsere Mitglieder, arbeiten mit zehntausenden innovativen Unternehmen technologieoffen, vorwettbewerblich und sehr erfolgreich zusammen. Unter diesen sind zahlreiche sogenannte Hidden Champions, die die deutsche Wirtschaft wesentlich tragen.“ Um angesichts des steigenden globalen Wettbewerbsdrucks und neuer technologischer Trends Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steueraufkommen im Mittelstand zu sichern, bestehe aber ein noch höherer Bedarf an IGF-Mitteln. „Diese Forschungsförderung für den deutschen Mittelstand hat eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Deshalb hoffen wir, dass mit diesem Schritt, der in die richtige Richtung geht, weitere Aufstockungen des IGF-Budgets zeitnah folgen werden“, erklärte Bauer.
    Abschließend muss das Bundeshaushaltsgesetz 2020 noch am 20. Dezember 2019 vom Bundesrat sowie vom Bundespräsidenten bestätigt werden.

    Über die AiF

    Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2018 setzte die AiF rund 475 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund zwölf Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 235.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

    Pressekontakt

    AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, frauke.frodl@aif.de, Telefon: +49 30 64475 215


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    AiF-Präsident Prof. Sebastian Bauer


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