Herausforderungen im internationalen Agrarhandel mit Osteuropa und Asien

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12.12.2019 13:17

Herausforderungen im internationalen Agrarhandel mit Osteuropa und Asien

Daniela Schimming Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)

    Fachpodium auf der Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin

    Unter dem Titel „Handel treiben, Vertrauen liefern: Qualität und Transparenz im internationalen Agrarhandel mit Osteuropa und Asien“ organisiert das IAMO gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft beim Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V. eine Podiumsdiskussion. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Perspektiven für die Weiterentwicklung des Agrarhandels und seine Bedeutung in der internationalen landwirtschaftlichen Wertschöpfung diskutieren. Die Veranstaltung findet am 17. Januar 2020 auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im CityCube Berlin statt.

    Die Globalisierung hat den Warenaustausch zwischen Ländern und Regionen seit der Jahrtausendwende in besonderer Weise intensiviert. Nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren vom größeren Warenangebot, auch Produzenten in wenig entwickelten Regionen können über verbesserte Absatz- und Vertriebsmöglichkeiten höhere Einkommen erzielen. Moderne Wertschöpfungsketten tragen zudem zu vielfältigeren Beschäftigungsmöglichkeiten in ländlichen Regionen bei.

    Handelsverflechtungen nehmen auch über klassischen bilateralen Handel hinaus zu: Viele Unternehmen investieren und produzieren in Nachbarländern, um in Drittländer zu exportieren oder um zu re-importieren. Insbesondere zwischen den Regionen Osteuropa, Zentralasien und Asien hat der Handel mit Agrargütern enorm zugenommen: Ein Viertel des weltweiten Agrarhandels entfällt auf diese Regionen.

    Die Einhaltung von Standards sowie Zertifizierungen sichern nicht nur Lieferqualität im Zielland, sondern unterstützen auch verbesserte Produktionsbedingungen im Herkunftsland und tragen zu vermehrter Wertschöpfung vor Ort bei. Durch mangelhaften Zugang zu geeigneten Produktionsmitteln, Know-How und nicht voll entwickelte Wertschöpfungsketten können viele Produzenten in der Region Osteuropa, Zentralasien und Ostasien die geforderten Qualitätsstandards jedoch noch nicht erfüllen. Darüber hinaus ist die geringe Transparenz der Lieferketten ein großes Hindernis beim Erringen des Vertrauens internationaler Verbraucherinnen und Verbraucher.

    Das geplante Fachpodium soll als Plattform zur Präsentation von best-practice Beispielen für die Integration von Produzenten Osteuropas, Zentralasiens und Chinas in den internationalen Agrarhandel, Darstellung der Trends im internationalen Agrarhandel, aber auch die Diskussion von Implementierungshindernissen dienen.

    Es werden Simultanübersetzungen auf Deutsch, Englisch und Chinesisch angeboten. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: www.iamo.de/veranstaltungen.

    Die Anmeldung ist bis zum 14. Januar 2020 möglich: www.gffa-berlin.de/registration-2020.

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    Über das GFFA

    Das 12. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) findet vom 16. bis 18. Januar 2020 unter dem Titel „Nahrung für alle! Handel für eine sichere, vielfältige und nachhaltige Ernährung“ in Berlin statt. Es wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Senat von Berlin, der Messe Berlin GmbH und dem GFFA Berlin e.V. veranstaltet. Allgemeine Informationen zum GFFA 2020 erhalten Sie auf der Konferenzwebseite: www.gffa-berlin.de.

    Über das IAMO

    Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

    Kontakt

    Daniela Schimming
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Tel.: +49 345 2928-330
    presse@iamo.de
    www.iamo.de


    Weitere Informationen:

    https://www.iamo.de/presse/pressemitteilungen/artikel/herausforderungen-im-inter...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Politik, Tier / Land / Forst, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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