Deutsche Schüler fit machen für China

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12.12.2019 14:14

Deutsche Schüler fit machen für China

Jochen Heimberg Kommunikation
Stiftung Mercator

    Um die Kompetenzen deutscher Schüler*innen mit Blick auf China zu erweitern, hat die Stiftung Mercator heute den Anstoß zur Gründung des „Bildungsnetzwerk China“ gegeben. Der Beirat der Stiftung hat beschlossen, den Aufbau des Bildungsnetzwerks bis 2024 mit 7,6 Mio. Euro zu fördern. Die Geschäftsstelle des Netzwerks mit Sitz in Berlin wird Anfang 2020 ihre Arbeit aufnehmen.

    Zu den zentralen Zielen des initiierten Bildungsnetzwerks China gehört es, dass mehr Schüler*innen in Deutschland Chinesisch und in China Deutsch lernen, sich im Fachunterricht mit dem Land auseinandersetzen sowie im direkten Austausch mit Gleichaltrigen mehr über deren Lebenswelt erfahren. Dazu wird das Bildungsnetzwerk Schulen dabei unterstützen, zum zentralen Bildungs- und Begegnungsort für den Aufbau von Kompetenzen im Umgang mit China zu werden.

    „Wir freuen uns, dass es uns mit dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz der Länder und dem Goethe Institut gelungen ist Partner zu gewinnen, mit denen wir gemeinsam ein Netzwerk auf- und ausbauen können, um die Chinakompetenzen in Deutschland zu stärken“, so Michael Schwarz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. Die Ziele des Netzwerks werden durch das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz ausdrücklich begrüßt und unterstützt.

    China und Deutschland stehen seit Jahrzehnten in engem Austausch und sind insbesondere auf wirtschaftlicher Ebene eng miteinander verwoben. Mit über 850 Millionen Sprechern weltweit ist Chinesisch die meistgesprochene Sprache der Welt. Rund 16 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung werden in China erbracht. Zudem ist China für den Schutz globaler öffentlicher Güter wie Klima und Umwelt ein zentraler Ansprechpartner. Dennoch verfügen wenige Menschen in Deutschland über ein realistisches Bild von der chinesischen Lebenswelt oder über Erfahrung im Umgang mit Chines*innen, nur wenige sprechen Chinesisch. Die Stiftung Mercator strebt daher an, durch Kooperation über Ländergrenzen hinweg das gegenseitige Verständnis und Vertrauen der Menschen zu stärken.

    ÜBER DIE STIFTUNG MERCATOR:
    Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Sie strebt mit ihrer Arbeit eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet. Dabei konzentriert sie sich darauf, Europa zu stärken, den Bildungserfolg benachteiligter Kinder und Jugendlicher insbesondere mit Migrationshintergrund zu erhöhen, Qualität und Wirkung kultureller Bildung zu verbessern, Klimaschutz voranzutreiben und Wissenschaft zu fördern. Die Stiftung Mercator steht für die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Projekterfahrung. Als eine führende Stiftung in Deutschland ist sie national wie international tätig. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie und dem Sitz der Stiftung, fühlt sie sich besonders verpflichtet.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Caspar Welbergen
    Projektmanager und Leiter Verbindungsbüro Peking
    +49 201 24522-726
    caspar.welbergen@stiftung-mercator.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Wirtschaftsvertreter, jedermann
    Pädagogik / Bildung, Sprache / Literatur
    überregional
    Forschungsprojekte, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


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