TU Berlin: Aktionstag #4GenderStudies am 18. Dezember 2019 zu Politiken der Feindschaft

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13.12.2019 15:20

TU Berlin: Aktionstag #4GenderStudies am 18. Dezember 2019 zu Politiken der Feindschaft

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    #4GenderStudies geht in die dritte Runde

    TU Berlin beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag #4GenderStudies am 18. Dezember 2019 und macht sich stark gegen Antisemitismus, Antifeminismus und Rassismus

    Wissenschaftsfreiheit, Diversität und ein respektvolles Miteinander sind der Technischen Universität Berlin ein besonderes Anliegen. Daher unterstützt sie die traditionsreiche Frauen- und Geschlechterforschung durch ihre aktive Beteiligung am Aktionstag #4GenderStudies. Dieser wird am 18. Dezember 2019 in den sozialen Netzwerken, aber auch analog stattfinden. So veranstaltet das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) in Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin einen Thementag zu Politiken der Feindschaft und wie diesen wissenschaftlich und politisch begegnet werden kann.

    Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen werden am 18. Dezember 2019 im „bauhaus reuse“ auf dem Ernst-Reuter-Platz in einem moderierten Podiums- und Publikumsgespräch den Zusammenhang zwischen Antisemitismus, Antifeminismus, Rassismus, Männlichkeit und rechter Gewalt diskutieren. Im Anschluss stellt die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Christina Thürmer-Rohr ihr Buch „Fremdheiten und Freundschaften. Essays“ vor. „Das Attentat von Halle im Oktober 2019 hat die toxischen Verbindungen zwischen Antisemitismus, Antifeminismus, Rassismus und rechter Gewalt einmal mehr deutlich gemacht und zeigt, dass wir diese Verbindungen wissenschaftlich verstehen müssen, um ihnen auch politisch begegnen zu können“, so Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin des ZIFG: „Wir wollen am Wissenschaftstag #4GenderStudies fragen und diskutieren, wie wir anders denken können und wie ein Leben in Pluralität mit anderen gelingen kann.“

    Sie sind herzlich zu den Veranstaltungen zu „Welt in Scherben? Politiken der Feindschaft und ein ‘Denken von Anderswo‘“ eingeladen:
    Zeit: 18. Dezember 2019, 15.00 bis 20.00 Uhr
    Ort: bauhaus reuse, Ernst-Reuter-Platz (Mittelinsel), 10587 Berlin (Zugang durch U-Bahn-Unterführung)
    Es ist keine Anmeldung erforderlich.

    Programm
    15.00–17.00 Uhr
    Podiumsgespräch „Toxische Verbindungen. Antisemitismus, Antifeminismus, Rassismus, Männlichkeit und rechte Gewalt“ mit
    Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Prof. Dr. Yael Kupferberg (TU Berlin), Dr. Hedwig Richter (Hamburger Institut für Sozialforschung), Eike Sanders (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e. V., apabiz), Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (TU Berlin)
    Moderiert von Prof. Dr. Sabine Hark (TU Berlin) und Autorin Sasha Marianna Salzmann
    18.00–20.00 Uhr
    Buchvorstellung „Fremdheiten und Freundschaften. Essays“
    Autorin Christina Thürmer-Rohr im Gespräch mit Sahra Dornick (TU Berlin) und Dr. Aline Oloff (TU Berlin)

    „Antisemitismus und Antifeminismus sind historisch auf‘s Engste miteinander verbunden. Als mit der Aufklärung die Idee von der Gleichheit aller Menschen in die Welt kam, wurde dieses große Versprechen in Europa wieder zurückgenommen gegenüber zwei Gruppen: den Juden und den Frauen. Fortan kämpften beide um ihre Gleichstellung und hatten ähnliche Gegner“, so Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Leiterin des ZfA der TU Berlin.
    Gender Studies beschäftigen sich nicht nur mit dem Verhältnis der Geschlechter und Fragen individueller geschlechtlicher Identität, sondern setzen sich auch mit Themen im Bereich Bildung, Erziehung und Pflege, Kunst und Literatur, mit Fragen zu Technikentwicklung, Erwerbsarbeit und Entlohnung oder auch mit Problemen wie Gewalt, Krieg und Terror auseinander. Mit dem im deutschsprachigen Raum stattfindenden Wissenschaftstag sollen einer breiten Öffentlichkeit die vielfältigen, interdisziplinären Arbeitsfelder und die viel diskutierte Relevanz der Gender Studies aufgezeigt werden. Hintergrund der Aktion, die erstmals im Dezember 2017 stattgefunden hat, sind die immer wiederkehrenden massiven, rechts-konservativen Angriffe gegen Personen und Institutionen im Feld der Frauen- und Geschlechterforschung.

    Weitere Informationen zu den Veranstaltungen: https://www.zifg.tu-berlin.de/menue/news_und_veranstaltungen/

    Zum Genderkalender mit allen Aktionen zu #4GenderStudies: https://www.afg-berliner-hochschulen.de/gender-kalender

    Auf Twitter:
    https://twitter.com/tuberlin
    https://twitter.com/zifg_tu

    Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
    Prof. Dr. Sabine Hark
    TU Berlin
    Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG)
    Tel.: (+49) (0)30 314 26974
    E-Mail: sabine.hark@tu-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Politik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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