„Illiberale Demokratie“ in der EU – Widerspruch in sich?

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10.01.2020 11:06

„Illiberale Demokratie“ in der EU – Widerspruch in sich?

Oliver Klinke Kommunikation und Veranstaltungsmanagement
Frankfurt University of Applied Sciences

    Streitgespräch zwischen Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Dr. Péter Györkös am Center for Applied European Studies in Frankfurt

    Die frühere Bundesjustizministerin und stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist zu Gast am Center for Applied European Studies der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Sie diskutiert am 20. Januar 2020 mit Dr. Péter Györkös, dem Botschafter Ungarns in Berlin, zum Thema „,Illiberale Demokratie‘ in der EU – Widerspruch in sich?“.

    Sabine Leutheusser-Schnarrenberger begann ihre politische Karriere 1978 bei der FDP. Von 1979 bis 1990 arbeitete sie beim Deutschen Patentamt in München, zuletzt als Leitende Regierungsdirektorin. 1990 wurde sie für die FDP in den Deutschen Bundestag gewählt und zwei Jahre später zur Bundesministerin der Justiz berufen. Von diesem Amt trat sie 1996 nach der Entscheidung in der Koalition für den Großen Lauschangriff zurück und konzentrierte sich auf ihre Arbeit als Abgeordnete. 2009 wurde sie erneut zur Bundesjustizministerin berufen und übte dieses Amt bis 2013 aus. In der Landespolitik war Leutheusser-Schnarrenberger von 2000 bis 2013 Landesvorsitzende der FDP Bayern, bundespolitisch war sie 1992 bis 2013 Mitglied des Präsidiums der FDP und 2011 bis 2013 stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Seit 2018 ist sie stellvertretende Vorsitzende der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung.

    Dr. Péter Györkös absolvierte an der staatlichen Universität in Moskau ein Studium der internationalen Beziehungen, das er 1988 mit dem Diplom abschloss. 1992 promovierte er an der Budapester Universität für Wirtschaftswissenschaften mit der Arbeit „Pläne für die deutsche Einheit in der Periode der Teilung und der Vereinigung Deutschlands“. Er war von 1991 bis 1996 an der Botschaft der Republik Ungarn in Bonn als Leiter der Abteilung Politik und zweiter Botschaftssekretär eingesetzt. Nach verschiedenen Funktionen im ungarischen Außenministerium war er von 2007 bis 2009 Botschafter der Republik Ungarn in Zagreb/Kroatien und ab 2010 Botschafter und Leiter der Ständigen Vertretung Ungarns bei der EU in Brüssel/Belgien. Seit 2015 ist er Botschafter von Ungarn in Deutschland.

    Um Anmeldung unter http://www.frankfurt-university.de/caes-streitgespraech wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Termin: Montag, 20. Januar 2020, 18:00 Uhr
    Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt, Gebäude 1, Raum 529

    Begrüßung
    Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS

    Eröffnung
    Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, Center for Applied European Studies (CAES)

    Impulsvortrag „,Illiberale Demokratie’ in der EU – Widerspruch in sich?”
    Dr. Péter Györkös, Botschafter von Ungarn in Berlin

    Streitgespräch „,Illiberale Demokratie’ in der EU – Widerspruch in sich?” zwischen
    Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Dr. Péter Györkös, moderiert von Prof. Dr. Dr. Michel Friedman

    Diskussion mit dem Publikum
    Moderation: Bianca von der Au, hr-iNFO

    Anschließend Get-together

    Das Center for Applied European Studies (CAES):
    Das interdisziplinär forschende Center for Applied European Studies begleitet das Thema Europa wissenschaftlich und entwickelt anwendungsorientierte Lösungsvorschläge für europäische Fragen und Herausforderungen. Neben Forschungsprojekten und der Errichtung von Think Tanks sollen anwendungsorientierte Bildungs-, Fort- und Weiterbildungsmodule entwickelt werden. Um die „Erfindung“ Europas und seiner Zukunft in einer öffentlichen Debatte zu ermöglichen, bietet das im Juni 2016 an der Frankfurt University of Applied Sciences eröffnete „Center for Applied European Studies“ Symposien, Vorträge und öffentliche Veranstaltungen an. Die Veröffentlichung relevanter Forschungs- und Diskussionsergebnisse ist ein weiteres wichtiges Ziel. Im Vordergrund der Arbeit steht die Interdisziplinarität der Projekte. Durch den Austausch der unterschiedlichen Fachbereiche der Frankfurt University of Applied Sciences und einem internationalen Austausch werden neue Konzepte entwickelt. Auch der Austausch von kulturellen, ökonomischen, politischen und wissenschaftlichen Perspektiven soll weitere Erkenntnisse hervorbringen und zur Diskussion stellen.
    http://www.frankfurt-university.de/caes

    Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Center for Applied European Studies, Corinna Kartmann, Telefon: +49 69 1533-3364, E-Mail: info@caes.fra-uas.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Politik
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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