Aufstockung des M-Traktes am RheinMoselCampus bringt mehr Räume für die Hochschule Koblenz

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24.01.2020 10:37

Aufstockung des M-Traktes am RheinMoselCampus bringt mehr Räume für die Hochschule Koblenz

Christiane Gandner M.A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Koblenz - University of Applied Sciences

    Die Aufstockung des östlichen Gebäudetraktes M am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz ist nun im Beisein des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministers Prof. Dr. Konrad Wolf im Rahmen des Neujahrsempfangs der Hochschule feierlich eingeweiht worden. Damit stehen rund 680 zusätzliche Quadratmeter als Multifunktionsfläche für studentisches Arbeiten, Seminar- und Vorlesungsveranstaltungen sowie für Ausstellungen und Präsentationen zur Verfügung. Das Land Rheinland-Pfalz hat 2,6 Mio. Euro in die Ausweitung der räumlichen Kapazitäten für die Architektur-Studiengänge des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe investiert.

    „Die Hochschule Koblenz ist im höchsten Maße erfolgreich. Das merkt man nicht nur an den wachsenden Studierendenzahlen. Das Land investiert daher in den Standort Koblenz und in die Hochschule. Ich freue mich, dass wir heute die neuen Räumlichkeiten einweihen können. Sie legen die Grundlage, die Erfolgsgeschichte in die Zukunft fortzuschreiben. Ich danke allen Beteiligten, insbesondere dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschulverwaltung sowie den beteiligten Firmen, die zur schnellen Realisierung beigetragen haben“, so Wissenschaftsminister Wolf.

    In der Anfang 2018 begonnenen und im März 2019 von Seiten des Landesbetriebes Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) abgeschlossenen Aufstockung des Gebäudeteils M im östlichen Bereich des Hochschulgebäudes auf dem RheinMoselCampus Koblenz sind vor allem Werkstätten und Labore für die Fachbereiche bauen-kunst-werkstoffe sowie Ingenieurwesen untergebracht. Es ist das dritte Bauprojekt auf der Grundlage eines Architektenwettbewerbs für den schrittweisen Neubau des Hochschulstandorts an der Konrad-Zuse-Straße auf der Karthause, der bereits 1998 bezogen worden war. Vor der jüngsten Baumaßnahme war das 2008 fertiggestellte Gebäude M größtenteils eingeschossig. Der Landesbetrieb LBB als Bauherr erweiterte die Dachkonstruktion. Die zu zwei Dritteln verbliebene, bis dahin noch offene Fläche im ersten Obergeschoss wurde überdeckt und mit einer Fensterfront umschlossen.

    Nach Abschluss des Innenausbaus ist eine zusätzlich nutzbare, multifunktionale Fläche von rund 680 Quadratmetern entstanden. „Durch die räumliche Erweiterung kann die Hochschule nun in einem noch größeren Maße den Anforderungen moderner akademischer Lehre genügen", so der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. Die Erweiterung betreffe grundsätzlich alle Fachbereiche, da durch die frei gesetzten Flächen der Architektur im H-Trakt die Platzverhältnisse insgesamt entlastet würden.

    Die zusätzlichen Flächen dienen zur qualitativen Verbesserung der Lehre im Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe. Hier setzt die Fachrichtung Architektur nun ein innovatives Lehrkonzept um, bei dem Lehrende und Studierende enger zusammenarbeiten. „Lehrende und Studierende sind inzwischen in einen großen, flexiblen Arbeitsbereich umgezogen, der multifunktional genutzt werden kann. Dadurch wird der Kontakt insbesondere bei Projektarbeiten deutlich intensiviert", betont Prof. Dipl.-Ing. Ulof Rückert, Architekturprofessor an der Hochschule Koblenz und Prodekan des Fachbereichs. Die Studierenden können auf diese Weise besser und individueller betreut werden. Ermöglicht wurde das offene Raumkonzept auch durch die Bereitschaft der Professorinnen und Professoren, auf Einzelbüros zu verzichten und ihren Arbeitsplatz in einem kommunikativen Großraumbüro zu beziehen. Weitere Arbeitsplätze für Lehrpersonal wurden auf einem Emporen-Geschoss eingerichtet, das über Treppen erreichbar ist.

    Gemanagt wurde das Projekt von der Niederlassung Koblenz des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB). „Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“, zitierte der stellvertretende LBB-Niederlassungsleiter Manfred Hill den Wissenschaftler und Gründervater der USA, Benjamin Franklin. Dass genau so eine Investition mit der Aufstockung des Gebäudes M realisiert werden konnte, sei der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten und der Weitsicht des Architekten Ernst Eichler zu verdanken: „Bereits bei der Planung des Gebäudes M innerhalb des zweiten Bauabschnitts für die damalige FH wurden vorausschauend die baulichen Voraussetzungen für die Aufstockung zum heutigen Gesamtgebäude geschaffen.“

    Schon bei der Planung zum Bau des 2008 fertiggestellten Gebäudes M war eine spätere Aufstockung vorbereitet worden, um auf die weiterhin steigenden Studierendenzahlen reagieren zu können. Die Gesamtkonstruktion war so ausgelegt, dass wesentliche Teile und Knotenpunkte des Stahltragwerks für die Aufstockung bereits vorhanden waren. Wegen der vorausschauenden Planung mussten für die Aufstockung keine größeren Eingriffe in die Bausubstanz vorgenommen werden. Die Auswirkungen auf den Lehrbetrieb konnten dadurch im verträglichen Rahmen gehalten werden.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Bauwesen / Architektur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


    Prodekan Prof. Dipl.-Ing. Ulof Rückert (links) und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf im Gespräch mit Architekturstudierenden an ihren neuen Arbeitsplätzen


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