Verein für die Geschichte Berlins zeichnet Hanno Hochmuth und Paul Nolte mit dem Wissenschaftspreis 2019 aus

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24.01.2020 10:50

Verein für die Geschichte Berlins zeichnet Hanno Hochmuth und Paul Nolte mit dem Wissenschaftspreis 2019 aus

Dr. Stefanie Eisenhuth Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

    Der Verein für die Geschichte Berlins e.V. (VfdGB) hat am 23. Januar 2020 im Festsaal des Roten Rathauses in Berlin die Historiker Paul Nolte von der Freien Universität Berlin (FU) und Hanno Hochmuth vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ausgezeichnet: Sie erhielten den mit 3.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis 2019 für ihr Publikationsprojekt „Stadtgeschichte als Zeitgeschichte. Berlin im 20. Jahrhundert“.

    Gewürdigt wurde der Ansatz, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit anspruchsvollen Fragestellungen zur selbständigen Erforschung der Geschichte Berlins anzuregen und ihnen den Weg zur ersten Publikation zu ebnen. Das von Hochmuth und Nolte herausgegebene Buch resultiert größtenteils aus dem Masterstudiengang „Public History“, den die FU und das ZZF seit dem Wintersemester 2008/09 gemeinsam anbieten. Beteiligt an der inzwischen veröffentlichten Publikation sind zwölf Autorinnen und Autoren mit ihren innovativen Studien zur jüngeren Berliner Stadtgeschichte.

    Darüber hinaus wurde Jan Herres für seine Masterarbeit „Das Berliner Zimmer. Entwicklungsgeschichte, Szenografie und Nutzungsaneignung eines polyvalenten Raumgelenks“ ausgezeichnet. Er erhielt den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Preis für seine architekturgeschichtliche Studie aus dem Jahr 2015. Der Verein betont, Herres sei eine wissenschaftlich sehr präzise baugeschichtliche und bautypologische Untersuchung seines Forschungsgegenstandes gelungen – von den Anfängen bis in die gegenwärtige Diskussion um die bauliche Verdichtung der Stadträume.

    Der Vorstand des 1865 gegründeten VfdGB orientierte sich bei seiner Entscheidung an dem Votum der mit sechs renommierten Mitgliedern besetzten Jury: Prof. Dr. Arnd Bauerkämper, Prof. Dr. Dorothee Haffner, Prof. Dr. Susanne Kähler, Dr. Wolfgang Krogel, Prof. Dr. Thomas Sandkühler und Prof. Dr. Ingrid Scheurmann.

    Die Vergabe des VfdGB-Wissenschaftspreises wird gefördert durch ein Vermächtnis von Dr. Stefan Massante († 2015) und seiner Ehefrau Dr. Hanna Massante.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Hanno Hochmuth
    Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
    Tel.: 0331/28991-58
    Fax: 0331/28991-40
    E-Mail: hochmuth@zzf-potsdam.de


    Originalpublikation:

    Hanno Hochmuth und Paul Nolte (Hg.), Stadtgeschichte als Zeitgeschichte. Berlin im 20. Jahrhundert, Göttingen 2019.
    ISBN: 978-3-8353-3524-0 (2019)


    Weitere Informationen:

    https://zzf-potsdam.de/de/publikationen/stadtgeschichte-als-zeitgeschichte


    Anhang
    attachment icon Gemeinsame Pressemitteilung des VfdGB und des ZZF

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung im Senat von Berlin, übergibt den Preis im Roten Rathaus


    Zum Download

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    Prof. Paul Nolte (FU) hält eine kurze Dankesrede / Foto: ZZF


    Zum Download

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