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01.12.2003 11:49

Flachbildschirm zeigt dreidimensionale Bilder im Operationssaal

Dr. Norbert Aschenbrenner Corporate Communications, Corporate Technology
Siemens AG

    Ärzte bekommen jetzt einen noch besseren räumlichen Einblick in den menschlichen Körper: Siemens stellt auf dem Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) in Chicago (bis 5. Dezember) ein Flachdisplay vor, das Farbbilder dreidimensional darstellt. Völlig ohne Hilfsmittel wie Spezialbrillen können damit mehrere Personen aus verschiedenen Blickwinkeln und Entfernungen 3D-Bilder beispielsweise von Röntgensystemen, Computertomographen oder Ultraschallgeräten betrachten.
    Bisher zeigen Displays Bilder aus dem Körperinneren mit Hilfe von Software-Techniken nur einen pseudo-Tiefeneindruck. Mediziner sind indes darauf trainiert, in drei Dimensionen zu denken. Sie bekommen mit dem neuen Display ein sehr leistungsfähiges Werkzeug zur Planung von Eingriffen und für die Aufklärung ihrer Patienten. Möglich sind auch diagnostische Anwendungen bei anderen bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie oder in der in der Endoskopie, wo Ärzte heute meist eine Stereobrille tragen. Ultraschallgeräte, die Bilder heute bereits in drei Dimensionen aufnehmen, vermitteln werdenden Müttern auf dem Display einen extrem realistischen Eindruck von ihren ungeborenen Kindern. Auf dem Kongress zeigt Siemens unter anderem eine Anwendung in der Angiographie. Hier ist es für den Arzt während eines Eingriffs hilfreich, wenn er die Blutgefäße und deren Lage zueinander dreidimensional sehen kann. Dadurch kann er über sein weiteres Vorgehen fundierter entscheiden und den Fall mit Kollegen bequem am Bildschirm besprechen.
    Die Displayhersteller von Siemens in Karlsruhe verwenden für ihr 18-Zoll-Flüssigkristalldisplay eine Technik des US-Unternehmens X3D. Dabei sitzt ein Filter vor dem Display, der exakt vor jedem einzelnen Farbpixel eine winzige Blende setzt. So erhalten das linke und das rechte Auge des Betrachters unterschiedliche visuelle Informationen, was im Gehirn den Eindruck von drei Dimensionen entstehen lässt. (Foto unter http://www.siemens.com/ad-bild/700)


    Weitere Informationen:

    http://www.siemens.de/newsdesk


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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