Arzneipflanzen: Wissenschaftliche Arbeitsgruppe gegründet-BMEL fördert Nachwuchsforscher am Julius Kühn-Institut (JKI)

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Science Video Project


Teilen: 
11.02.2020 13:14

Arzneipflanzen: Wissenschaftliche Arbeitsgruppe gegründet-BMEL fördert Nachwuchsforscher am Julius Kühn-Institut (JKI)

Dr. Torsten Gabriel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

    Um die wissenschaftliche Basis des heimischen Arzneipflanzenanbaus zu stärken, gründete das Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) in Quedlinburg zum 1. Februar eine Nachwuchsforschergruppe. Sie soll helfen, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Arzneipflanzenanbaus zu verbessern. Die Nachwuchsforschergruppe „Arzneipflanzen“ wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für zunächst drei Jahre gefördert.

    Arznei- und Färbepflanzen wachsen in Deutschland zurzeit auf etwa 12.000 Hektar, was den heimischen Bedarf jedoch nur in Teilen deckt. Ihr Anbau, der die Biodiversität in der Landwirtschaft deutlich zu verbessern und enge Fruchtfolgen aufzulockern vermag, gilt wegen des erforderlichen know-hows und der Anforderungen an Ernte- und Aufbereitungstechnik allerdings als Domäne von Spezialisten vor allem in den mittel- und süddeutschen Bundesländern.

    In Quedlinburg forschen künftig sechs Mitarbeiter des JKI – davon fünf Nachwuchswissenschaftler – vor allem zu den Arzneipflanzenarten Johanniskraut und Anis. Sie wollen nicht nur die Wirtschaftlichkeit des Anbaus verbessern, sondern auch Fragen zur Phytopathologie und zum Pflanzenschutz im Arzneipflanzenanbau beantworten. Nicht zuletzt dient das Projekt der Aus- und Weiterbildung bei der Arzneipflanzenproduktion und somit konkret den anbauenden Landwirtschaftsbetrieben.

    Die Nachwuchsforschergruppe steht unter der Leitung von Dr. Frank Marthe und startet am 1.2.2020 für zunächst drei Jahre mit der Option für zwei weitere Jahre. Sie wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gefördert, Details und Kontakte stehen auf fnr.de unter dem Förderkennzeichen 22002818 zur Verfügung.

    Pressekontakt:
    Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
    Torsten Gabriel
    Tel.: +49 3843 6930-117
    Mail: t.gabriel(bei)fnr.de


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Frank Marthe


    Weitere Informationen:

    https://www.fnr.de/projektfoerderung/projektdatenbank-der-fnr/
    https://www.fnr.de/index.php?id=11150&fkz=22002818
    https://www.julius-kuehn.de/presse/pressemeldung/news/pi-nr-1-2020-johanniskraut...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Medizin, Pädagogik / Bildung, Tier / Land / Forst
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay