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16.12.2003 13:01

Carsten Linnemann gewinnt Nachwuchswettbewerb des Bundesforschungsministeriums

Dipl.-Ing. Mario Steinebach Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Technische Universität Chemnitz

    Chemnitzer siegt bei Bundeswettbewerb
    Carsten Linnemann gewinnt Nachwuchswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema "Export von Dienstleistungen"

    Der Gewinner des diesjährigen Nachwuchswettbewerbs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kommt von der TU Chemnitz: Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen überreichte vor wenigen Tagen an Carsten Linnemann auf einem Festakt des BMBF die mit 2.500 Euro dotierte Urkunde. Carsten Linnemann ist Lehrbeauftragter an der Professur für Makroökonomie. Der 2. Platz ging an Robert Gücker von der Universität Hamburg. Den 3. Platz haben sich Dr. Ingo Hartel von der ETH Zürich und Janine Frauendorf von der FU Berlin geteilt.

    Das BMBF hat auf Vorschlag einer Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Ralf Reichwald (TU München) die Gewinnerinnen und Gewinner ausgewählt. Aufgrund der sehr guten Bewerbungslage wurden gleich vier Preisträgerinnen und Preisträger ausgesucht. Für den bundesweiten Wettbewerb zum Thema "Export von Dienstleistungen" sollten systematische Innovationsstrategien von Doktoranden sowie Habilitanden aus ihren Dissertationen bzw. Habilitationen beim BMBF eingereicht werden. Der 26-jährige Carsten Linnemann gewann den Wettbewerb mit seinem Dissertationsprojekt "Internationaler Handel mit Transportdienstleistungen vor dem Hintergrund der Europäischen Einigung und der Welthandelsordnung". In seiner Arbeit untersucht der Chemnitzer Wirtschaftswissenschaftler derzeit die wettbewerbspolitischen Liberalisierungs- und Harmoni-sierungsversuche auf nationaler und supranationaler Ebene mit dem Ziel, ein effizientes Konzept für den internationalen Handel mit Transportdienstleistungen zu entwerfen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das multilaterale Dienstleistungsabkommen "GATS" gelegt. Das Übereinkommen verfolgt das Ziel, den internationalen Handel mit Dienstleistungen zu liberalisieren und bestehende Handelshemmnisse abzubauen. Transportdienstleistungen werden grundsätzlich durch das GATS erfasst, der Liberalisierungserfolg ist bisher jedoch gering. Die Betreuer seiner Arbeit sind Privatdozent Dr. Willy Spanjers und Prof. Dr. Ludwig Gramlich von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

    Der gelernte Diplom-Kaufmann beschäftigte sich schon in seiner Diplomarbeit mit dem Dienstleistungshandel, besonders mit dem GATS-Abkommen. Bereits während seines Studiums absolvierte er Praktika in der Dienstleistungsbranche und machte so einschlägige Erfahrungen, u.a. bei der Finanzzeitschrift "Institutional Investor" in New York und Hong Kong.

    Weitere Informationen: Carsten Linnemann, Telefon (03 71) 5 31 - 43 39, E-Mail carsten.linnemann@wirtschaft.tu-chemnitz.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Verkehr / Transport, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Studium und Lehre
    Deutsch


    Carsten Linnemann gewann den diesjährigen Nachwuchswettbewerb des BMBF zum Thema "Export von Dienstleistungen" Foto: privat


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