Coronavirus: Ab 20. März 2020 Präsenznotbetrieb für die TU Berlin

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19.03.2020 10:54

Coronavirus: Ab 20. März 2020 Präsenznotbetrieb für die TU Berlin

Stefanie Terp Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni
Technische Universität Berlin

    Kein Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsbetrieb bis auf Weiteres / „Außergewöhnlichste Situation in der neueren Geschichte der TU Berlin“

    Die Technische Universität Berlin wird ab 20. März 2020 mit Dienstschluss in den Präsenznotbetrieb übergehen. Der Krisenstab, den der Präsident der TU Berlin am 2. Februar 2020 eingerichtet hat, hat diesen Schritt in mehreren Etappen vorbereitet.

    Alle Beschäftigten werden im Home Office ihre Arbeit fortsetzen. Ein großer Teil von ihnen ist bereits seit 17. März 2020 im Home Office. Alle TU-Häuser werden geschlossen. Der Forschungsbetrieb ist bereits jetzt auf ein Minimum heruntergefahren. Präsenzlehre und Präsenzprüfungen finden bis auf Weiteres nicht statt. Die Abteilungen und Fakultäten der Universität haben sich auf diesen Notbetrieb vorbereitet.

    „Wir befinden uns in der außergewöhnlichsten Situation in der neueren Geschichte der TU Berlin. Die erlassenen Regelungen betreffen die Universität im Kern. Wir werden Universität neu denken müssen. Es liegt nun an jeder Einzelnen, an jedem Einzelnen, dieses neue Miteinander ohne direkten persönlichen Kontakt zu meistern. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen TU-Beschäftigten, die mit Elan, Kreativität und Besonnenheit diese außergewöhnlichen Tage und Aufgaben gemeistert haben. Der Präsenznotbetrieb ist alternativlos. Die wichtigste Aufgabe für uns alle, für jede Organisation und jeden einzelnen Menschen, ist es, die Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Das ist das Gebot der Stunde und wir handeln entsprechend“, kommentiert TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen die Situation.

    Eine Videobotschaft des Präsidenten der TU Berlin ist zu finden unter:
    https://www.youtube.com/watch?v=_4EULLCb3bI

    Der Vizepräsident für Lehre, Digitalisierung und Nachhaltigkeit Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß äußert sich in einer Videobotschaft zu Studium und Lehre:
    https://www.youtube.com/watch?v=UbW6NnwtanE

    Weitere Regelungen und Vorbereitungen

    Der Campus in Charlottenburg und Wedding sowie die TU-Außenstellen werden in der Zeit des Präsenzbetriebes bewacht.

    Der TU-Campus in El Gouna (Ägypten) hat bereits seinen Betrieb eingestellt.

    Allen Beschäftigten der Universität wird der reguläre Lohn bzw. das reguläre Gehalt fortgezahlt.

    Die TU Berlin gewährt denjenigen Beschäftigen, die Kinder unter 12 Jahren haben, 10 Arbeitstage bei bezahlter Freistellung. Damit reagierte sie auf die Kita- und Schulschließung.

    Momentan werden Vorbereitungen getroffen, das Sommersemester vorzubereiten. Dazu gehört der massive Ausbau von Onlinetools für die Lehre, aber auch für Telefon- und Videokonferenzen und andere digitale Austauschformate. Die TU Berlin ist mit ihrem Projekt InnoCampus darauf vorbereitet. Das Medienzentrum für Forschung und Lehre kümmert sich seit Jahren um eLearning-Konzepte, um die Anwendung von eKreide und moderne Hörsaalausstattung. Zusammen mit dem Online-Lehre-Team (ZEWK) werden Konzepte erarbeitet, Geräte beschafft und Online-Schulungen für Lehrende vorbereitet.

    Der Krisenstab der TU Berlin informiert im Detail und aktuell über die Entwicklung und die Regelungen an der TU Berlin unter: http://www.tu-berlin.de/?211643

    Hinweis für Medienvertreter*innen: Auch die Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni befindet sind im Home Office, ist jedoch regulär erreichbar. Bitte senden Sie uns eine Mail an pressestelle@tu-berlin.de.

    Weitere Informationen erteilt Ihnen:
    Stefanie Terp
    Pressesprecherin der TU Berlin
    E-Mail: Steffi.terp@tu-berlin.de
    Tel.: 0172 314 6639


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


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