Experimentierfeld „AgriSens DEMMIN 4.0“ in Mecklenburg-Vorpommern gestartet

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24.03.2020 17:29

Experimentierfeld „AgriSens DEMMIN 4.0“ in Mecklenburg-Vorpommern gestartet

Josef Zens Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

    Das GFZ koordiniert die vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit 3,7 Millionen Euro geförderte Initiative zur Erprobung und Förderung digitaler Technologien und zur Nutzung von Fernerkundungsdaten in der Landwirtschaft.

    Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreichte am 9. März 2020 in Berlin den Fördermittelbescheid an das Projekt AgriSens DEMMIN 4.0. Ziel des Projektes ist die Erprobung und Förderung digitaler Technologien und die Nutzung von Fernerkundungsdaten in der Landwirtschaft. Im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nahmen die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Forschungsinstitute die Fördermittelbescheide entgegen. Das Projekt wird mit 3,7 Millionen Euro gefördert. Bis zum Jahr 2023 sind in Deutschland insgesamt 50 Millionen Euro zur Förderung von sogenannten Experimentierfeldern in der Landwirtschaft eingeplant.

    Geodaten, speziell die Daten von Fernerkundungssensoren auf Satelliten, Flugzeugen und Drohnen können es landwirtschaftlichen Betrieben zukünftig ermöglichen, ihre Produktivität zu steigern und gleichzeitig Umwelt und Biodiversität zu schonen. Zur Erprobung entsprechender Technologien startet mit AgriSens DEMMIN 4.0 (Fernerkundungstechnologien für die Digitalisierung im Pflanzenbau) ein regionales, digitales Experimentierfeld in Mecklenburg-Vorpommern.

    Der Forschungsverbund AgriSens DEMMIN 4.0, wird durch das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam koordiniert. Weitere Projektpartner sind das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz, Oberpfaffenhofen und Jena, das Forschungszentrum für landwirtschaftliche Fernerkundung des Julius Kühn-Instituts (FLF-JKI) aus Braunschweig, der Deutsche Wetterdienst (DWD), die Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg (MLU), die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), sowie die Hochschule Neubrandenburg (HS-NB). Landwirtschaftsbetriebe aus dem Raum Demmin in Mecklenburg-Vorpommern, sowie Partnerbetriebe der beteiligten Einrichtungen, die sich über ganz Deutschland verteilen sind mit praktischen Untersuchungen beteiligt. Weitere interessierte landwirtschaftliche Betriebe können sich dem Projekt weiterhin anschließen.

    Daniel Spengler, Projektkoordinator, Sprecher des Experimentierfeldes und wissenschaftlicher Mitarbeiter am GFZ Potsdam: „Fernerkundungsdaten liefern reiche Datenschätze, die Landwirten für die Bewirtschaftung ihrer Fläche wichtige Informationen als Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen z.B. in der Düngung, der Aussaat oder der Bodenbearbeitung geben können. Aktuell ist die Hürde diese Daten zu nutzen für viele Landwirte leider viel zu hoch. Dies betrifft vor allem den Zugang zu den Daten, die Nutzung in einer Fülle von Softwarelösungen und unübersichtlichen Angeboten des Marktes. Mit dem Experimentierfeld AgriSens DEMMIN möchten wir für Landwirtinnen und Landwirte niedrigschwellige Lösungen anbieten und den Einstieg in die Nutzung von Fernerkundungs- sowie weiteren Geodaten wie Wetterdaten und Feldbeobachtungen anbieten.“


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Daniel Spengler
    Sektion Fernerkundung und Geoinformatik
    Helmholtz-Zentrum Potsdam
    Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
    Tel.: +49 331 288-1764
    E-Mail: daniel.spengler@gfz-potsdam.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geowissenschaften, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


    Daniel Spengler (1. v.l.) bei der Übergabe des Bescheides für das Experimentierfeld zur Förderung der Digitalisierung in der Landwirtschaft durch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner


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    Daniel Spengler bei der Übergabe des Bescheides für das Experimentierfeld zur Förderung der Digitalisierung in der Landwirtschaft durch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner


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