TU Kaiserslautern an Lösung zur verbesserten Ressourcenverteilung beim bundesweiten Hackathon #WirvsVirus beteiligt

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30.03.2020 15:21

TU Kaiserslautern an Lösung zur verbesserten Ressourcenverteilung beim bundesweiten Hackathon #WirvsVirus beteiligt

Technische Universität Kaiserslautern Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Kaiserslautern

    Die Informatikerin Dr. Annette Bieniusa der TU Kaiserslautern (TUK) hat gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München sowie der Universität Osnabrück vom 20. bis 22. März 2020 am bundesweiten Hackathon #WirvsVirus teilgenommen und eine Lösung zur besseren Ressourcenverteilung im Krisenfall entwickelt. Veranstaltet wurde der Hackathon von der Bundesregierung und sieben sozialen Initiativen mit dem Ziel, gesellschaftlich relevante Fragestellungen im Hinblick auf die Corona-Krise in den Fokus zu nehmen.

    Ausnahmesituationen erfordern neue Wege und gesellschaftlichen Wandel. Besonders in der aktuellen Situation kann die Digitalisierung neue Möglichkeiten zur digitalen Partizipation bieten.

    Im Rahmen des von der Bundesregierung organisierten Hackathons entwickelten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter Dr. Annette Bieniusa, Akademische Oberrätin in der Arbeitsgruppe Softwaretechnik / Programmiersprachen der TU Kaiserslautern, das digitale Tool PIRAT (Pandemic Important Resource Allocation Tool). Es soll die Erfassung von notwendigen Ressourcen in Ausnahmesituationen wie der aktuellen Pandemie verbessern und bei deren effizienter Verteilung unterstützen. In der aktuellen Situation treffen die dynamische Entwicklung der Virusverbreitung sowie eine Vielzahl an Corona-Verdachtsfällen auf beschränkte Testkapazitäten, sowohl hinsichtlich Material als auch Personal. Dabei stehen beispielsweise an Universitäten genügend Labore, Material und qualifiziertes Personal zur Verfügung. Diese können bislang allerdings nicht genutzt werden, da sie nicht für diagnostische Tests akkreditiert sind. Mithilfe der entwickelten Plattform PIRAT können Universitäten und andere Einrichtungen ihre freien Ressourcen in eine Datenbank eintragen, in der Testlabore ihrerseits nach freien Kapazitäten im Umland suchen können. Auf diese Weise finden Angebot und Nachfrage schnell und unkompliziert zusammen, womit Testkapazitäten erweitert und Verdachtsfälle schneller getestet werden können.

    Neben der Entwicklung des IT-Systems erarbeitete das Team auch eine Evaluation der rechtlichen Rahmenbedingungen. Nach der ersten Konzeption wurde das Projekt nun nach dem Hackathon verstetigt und ging am vergangenen Wochenende online.

    Der von der Bundesregierung ins Leben gerufene Hackathon sollte ein wichtiges Signal und Startpunkt sein für gemeinsames Engagement, mit dem langfristig Herausforderungen als Gesellschaft für die Gesellschaft gelöst werden können. Problemlöserinnen und Problemlöser aus der Tech- und Kreativbranche sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, in einem gemeinsamen, digitalen Rahmen mit Prototypen und Lösungsansätzen für den Umgang mit der aktuellen Pandemie zu beschäftigen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich mit Fragen rund um die drängendsten Herausforderungen der aktuellen Krise und entsprechenden Lösungsansätzen.

    Weitere Informationen zum Projekt PIRAT unter pirat-tool.com.

    Weitere Fragen beantworten:

    Dr. Annette Bieniusa
    bieniusa@cs.uni-kl.de

    Julia Klüpfel
    julia.kluepfel@tum.de

    mail@pirat-tool.com


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Kooperationen
    Deutsch


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