Corona-Home-Office-Selbsttest: Wie gut funktioniert die Arbeit von Zuhause?

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project



Teilen: 
15.05.2020 10:42

Corona-Home-Office-Selbsttest: Wie gut funktioniert die Arbeit von Zuhause?

Juliane Segedi Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

    »Corona-Home-Office-Test« mit Sofort-Feedback im Anschluss soll Studie mit Analyse der Arbeitssituation und deren Auswirkungen auf Zusammenarbeit und Wohlbefinden hervorbringen

    Beschäftigte im Home-Office haben derzeit die Möglichkeit, an einer Umfrage des Fraunhofer IAO zu ihrer derzeitigen Arbeitssituation teilzunehmen. Dabei geht es sowohl um eine Analyse des professionellen Miteineinders unter Kollegen und Partnern als auch um das eigene Wohlbefinden sowie die Arbeitsqualität. In einer daraus resultierenden Studie sollen schließlich Schlussfolgerungen zu verschiedenen Faktoren sowie zukünftigen Entwicklungen gezogen werden.

    Wegen der aktuellen Pandemie muss ein großer Teil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Zuhause aus arbeiten. Das muss zwangsläufig funktionieren, egal, ob die Voraussetzungen sowie die digitale Infrastruktur oder das Privatleben das hergeben. Doch was bedeutet das für die Angestellten? Ist es zusätzlicher Stress oder doch angenehmer als gedacht? Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit unter Kollegen und der Austausch mit Kunden und Partnern und wie könnte es sich zukünftig entwickeln?

    Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat deshalb eine Umfrage gestartet, um diese Entwicklungen zu erforschen. Konzipiert wurde sie gemeinsam mit Partnern aus dem Verbundforschungsprojekt Office 21. Jeder, der zum aktuellen Zeitpunkt zumindest teilweise von Zuhause aus arbeiten muss, hat jetzt die Möglichkeit, am »Corona-Home-Office-Test« teilzunehmen. Dabei stehen Fragen zur räumlichen Umgebung, Produktivität und Kreativität sowie der Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen sowie Partnern im Vordergrund. Die Umfrage thematisiert auch die Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden.

    Studie soll durch Wirkungszusammenhänge mögliche Zukunftsszenarien erforschen
    Im Gegensatz zu herkömmlichen Befragungen erhalten die Teilnehmenden im Anschluss ein persönliches Feedback zu ihren gegebenen Antworten im Vergleich zu anderen Teilnehmenden. Ziel der Umfrage ist es dabei, in einer daraus resultierenden Studie Wirkungszusammenhänge herauszuarbeiten, die über die Momentabfrage hinausgehen. »Durch den Vergleich der Arbeitsweisen vor der Pandemie mit der aktuellen Situation sowie der Identifikation von Stärken und Schwächen, die sich durch das Home-Office ergeben, erstellen wir mögliche Zukunftsszenarien – diese sollen uns für weitere mögliche Pandemien und die Digitalisierung der Arbeitswelt wappnen«, erklärt Milena Bockstahler, Wissenschaflerin am Fraunhofer IAO. Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten und alle Antworten werden anonym und vertraulich behandelt.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Milena Bockstahler
    Workspace Innovation
    Fraunhofer IAO
    Nobelstraße 12
    70569 Stuttgart
    Telefon +49 711 970-5454
    milena.bockstahler@iao.fraunhofer.de

    Mitja Jurecic
    Leiter Team Workspace Innovation
    Fraunhofer IAO
    Nobelstraße 12
    70569 Stuttgart
    Telefon +49 711 970-5451
    mitja.jurecic@iao.fraunhofer.de


    Weitere Informationen:

    https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/2284-corona-ho...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Gesellschaft, Informationstechnik, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    © AdobeStock_AdriaVidal


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay