Deutsche Stiftung Friedensforschung erhält mehr Stiftungskapital

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project



Teilen: 
20.05.2020 15:00

Deutsche Stiftung Friedensforschung erhält mehr Stiftungskapital

Katharina Scheerschmidt Pressearbeit
Deutsche Stiftung Friedensforschung

    Für die Aufstockung ihres Stiftungsvermögens erhält die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Auswärtigen Amtes (AA). Die finanzielle Unterstützung soll dazu beitragen, die Arbeit der Stiftung, die wissenschaftliche Projekte im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung fördert, langfristig zu sichern. Im Juli 2019 hatte der Wissenschaftsrat als Ergebnis einer umfassenden Evaluation dringlich empfohlen, die DSF finanziell besser auszustatten.

    Die DSF führt den Zustiftungsbetrag aus dem Haushalt des Auswärtigen Amtes vollständig dem Stiftungskapital zu. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Ulrich Schneckener, bezeichnete es als „ein wichtiges Signal“, dass der Bund in die Zukunftsfähigkeit der Bundesstiftung investiere. „Damit würdigt er nicht nur den bisherigen Beitrag der DSF zum strukturellen Ausbau der Friedens- und Konfliktforschung, sondern unterstreicht zugleich die wachsende Bedeutung des Forschungsfeldes für künftige friedenspolitische Herausforderungen.“

    Die DSF war im vergangenen Jahr erstmals durch den Wissenschaftsrat evaluiert worden. Das höchste wissenschaftspolitische Beratungsgremium von Bund und Ländern bewertete die Forschungsförderung der DSF als „unverzichtbar“ und forderte den Bund als Stifterin dazu auf, die finanzielle Ausstattung der Stiftung nachhaltig zu verbessern. „Wir sind sehr erfreut darüber,“ so Schneckener, „dass nun der erste Schritt in diese Richtung gemacht wurde.“ Durch die Stärkung der Kapitalbasis könne die DSF unter anderem ihre Projekte im Bereich des Wissenstransfers ausbauen. Davon werde auch das Auswärtige Amt als ein wichtiger Dialogpartner der Friedens- und Konfliktforschung profitieren.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Thomas Held


    Originalpublikation:

    https://bundesstiftung-friedensforschung.de/medieninformationen/


    Weitere Informationen:

    https://wissenschaftsrat.de/download/2019/7827-19.pdf?__blob=publicationFile&...
    https://bundesstiftung-friedensforschung.de/wp-content/uploads/2019/10/DSF_Faltb...
    https://bundesstiftung-friedensforschung.de/blog/ein-kompass-in-unruhigen-zeiten...
    https://link.springer.com/article/10.1007/s42597-020-00029-x


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay