COVID-19 auf der Spur: Tracing-Apps aus Sicht der Bevölkerung

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project



Teilen: 
22.05.2020 16:50

COVID-19 auf der Spur: Tracing-Apps aus Sicht der Bevölkerung

Jan Meßerschmidt Presse- und Informationsstelle
Universität Greifswald

    Mit Fortschreiten der COVID-19-Pandemie werden auch Möglichkeiten zur Behandlung, Begleitung und Beobachtung weiterentwickelt. Neueste Entwicklungen betreffen sogenannte Corona-Apps oder COVID-19-Tracing-Apps. Diese Apps sollen unter anderem gezielt Symptome erfassen, um individuell Auskunft über infizierte Personen in der Nähe sowie passende Handlungsempfehlungen geben zu können. Doch wie ist die Einstellung und Bereitschaft der Bevölkerung gegenüber der Nutzung solcher Apps? Dieser Frage geht aktuell Jun.-Prof. Samuel Tomczyk vom Lehrstuhl Gesundheit und Prävention am Institut für Psychologie der Universität Greifswald in einer Bevölkerungsbefragung nach.

    Bislang ist nur wenig über die aktuelle Einstellung und Bereitschaft der Bevölkerung gegenüber der Nutzung solcher Apps bekannt. Unklar ist auch, welche Bedenken etwa hinsichtlich des Datenschutzes oder der Datensicherheit bestehen. Vor diesem Hintergrund soll die Befragung COVID-19-Tracing Apps (COVA) vom Lehrstuhl Gesundheit und Prävention wichtige Informationen liefern. Die Befragung ist anonym und dauert etwa 20-30 Minuten. Unter allen Teilnehmenden werden 50 Gutscheine im Wert von 15 Euro verlost. Alle Teilnehmenden können darüber hinaus einen Kurzbericht der Befragungsergebnisse erhalten.

    Weitere Informationen

    Mittlerweile liegen einige Expertisen zu Tracing-Apps vor. Diese geben mitunter komplexe und durchaus unterschiedliche Empfehlungen für die technische Umsetzung und die Markteinführung an – weitgehende Einigkeit besteht allerdings bezüglich des potentiellen Nutzens bei einer flächendeckenden Umsetzung.

    Die Arbeitsgruppe Prävention im Bevölkerungsschutz am Lehrstuhl Gesundheit und Prävention forscht unter anderem zu Chancen und Risiken digitaler Anwendungen in Krisen- und Katastrophensituationen und in diversen Bevölkerungsgruppen.

    Zur Befragung COVA https://www.soscisurvey.de/cova/


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Jun.-Prof. Samuel Tomczyk
    Digital Health and Prevention
    Institut für Psychologie
    Robert-Blum-Straße 13, 17489 Greifswald
    Telefon 03834 420 3806


    Weitere Informationen:

    https://psychologie.uni-greifswald.de/43051/lehrstuehle-ii/lehrstuhl-gesundheit-... - Lehrstuhl Gesundheit und Prävention


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Medizin, Psychologie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


    Symbolbild APP


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay