DFG bewilligt Fortsetzungsantrag für Wuppertaler Graduiertenkolleg

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09.07.2020 16:42

DFG bewilligt Fortsetzungsantrag für Wuppertaler Graduiertenkolleg

Dr. Maren Wagner Pressestelle
Bergische Universität Wuppertal

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Fortsetzungsantrag des Wuppertaler Graduiertenkollegs „Dokument – Text – Edition. Bedingungen und Formen ihrer Transformation und Modellierung in transdisziplinärer Perspektive“ bewilligt. Das Graduiertenkolleg baut auf die an der Bergischen Universität Wuppertal sowie beim Kooperationspartner, der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, vorhandenen Forschungsschwerpunkte im Bereich der Edition auf.

    Getragen wird es in seiner zweiten Phase von den Fächern Allgemeine Literaturwissenschaft, Digital Humanities, Data & Knowledge Engineering, Druck- und Medientechnologie, Germanistik, Geschichte, Klassische Philologie, Kunstgeschichte, Philosophie und Evangelische Theologie.

    Der Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Prof. Dr. Dr. h.c. Lambert T. Koch, sprach allen Beteiligten im Namen der Hochschulleitung einen großen Glückwunsch aus: „Das ist eine tolle Nachricht für dieses besondere Graduiertenkolleg und zugleich Lohn der exzellenten wissenschaftlichen Arbeit aller Beteiligten in den vergangenen Jahren.“

    In allen historisch-philologisch arbeitenden Wissenschaften bilden Texte in Form von Editionen den maßgeblichen Ausgangspunkt des Forschens und Lehrens. In der zweiten Förderperiode des Wuppertaler Graduiertenkollegs (Oktober 2020 bis März 2025) werden die von Fach zu Fach unterschiedlichen Bedingungen und Formungen von Editionen übergreifend diskutiert und transdisziplinäre Lösungen erarbeitet werden.

    „Das Kolleg untersucht die fachspezifische Edition von Dokumenten und nutzt dabei die Doppelgesichtigkeit der Editorik als theoretischer Disziplin und wissenschaftsgeleiteter Praxis: Durch Arbeiten zur Editionstheorie und theorierelevante Einzeleditionen wird das Feld des Edierens abgesteckt und an die (fach)wissenschaftliche Nutzung der Editionen rückgebunden“, so Prof. Dr. Jochen Johrendt, Sprecher des Graduiertenkollegs.

    Das Graduiertenkolleg geht in einem Dreischritt vor: Es fragt unter der Rubrik des Dokuments nach dem eigentlichen Gegenstand der Edition in den beteiligten Fächern. Im zweiten Themenbereich wird der Text als emergentes Produkt editorischer Prämissen und der Arbeit am Dokument behandelt. Auf dieser Basis gelangt das Kolleg im dritten Themenbereich Edition/Editorik von Erkenntnisdifferenzen der Fächer zu transdisziplinären Theoriebausteinen. Aktuell sind am Kolleg zwölf Promovierende und eine Postdoktorandin als Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen tätig sowie ebenso viele Hilfskräfte.

    Die das Graduiertenkolleg in der zweiten Phase tragenden Wissenschaftler*innen sind: Prof. Dr. Jochen Johrendt (Bergische Universität, Sprecher), Prof. Dr. Martin Karrer (Kirchliche Hochschule Wuppertal-Bethel, stellvertretender Sprecher), Prof. Dr. Alf Christophersen, Prof. Dr. Armin Eich, Prof. Dr. Bela Gipp, Prof. Dr. Gerald Hartung, Prof. Dr. Ulrich Heinen, Prof. Dr. Ursula Kocher, Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Prof. Dr. Thomas Riesenweber, Prof. Dr. Patrick Sahle, Prof. Dr. Karl-Heinrich Schmidt; wissenschaftlicher Koordinator: Dr. Rüdiger Nutt-Kofoth.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Kontakt:
    Prof. Dr. Jochen Johrendt
    Bergische Universität Wuppertal
    Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften
    E-Mail johrendt@uni-wuppertal.de


    Weitere Informationen:

    https://www.editionen.uni-wuppertal.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geschichte / Archäologie, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Philosophie / Ethik, Sprache / Literatur
    überregional
    Forschungsprojekte, Studium und Lehre
    Deutsch


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