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14.07.2020 13:56

Weichenstellung für die Zukunft der Universitätsmedizin Magdeburg

Friederike Süssig-Jeschor Pressestelle
Universitätsmedizin Magdeburg

    Die Universitätsmedizin Magdeburg setzt auch zukünftig auf die Weiterentwicklung von Studium, Lehre und Forschung mit den Schwerpunkten der „Immunologie einschließlich Molekulare Medizin der Entzündung“ und „Neurowissenschaften“. Die konkreten Maßnahmen dazu regelt die neue Zielvereinbarung 2020 bis 2024, die am 24. Juni gemeinsam von der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, vom Universitätsklinikum Magdeburg und vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt unterzeichnet wurde.

    „Wir wollen den Forschungsstandort Magdeburg mit seinem wissenschaftlichen Profil weiterentwickeln. Mit der neuen Zielvereinbarung werden die notwendigen personellen, sächlichen und investiven Mittel zur Verfügung gestellt, um die Universitätsmedizin in Magdeburg langfristig zu stärken und zukunftsfähig zu machen.“, erklärt Prof. Dr. med. Hermann-Josef Rothkötter, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg. Das entsprechende Zukunftskonzept dazu lautet Präzisionsmedizin: Intervention und Prävention (P:IP), das bei der zukunftsweisenden und personalisierten Behandlung aller Erkrankungen eine entscheidende Rolle spielt.

    Die Universitätsmedizin in Magdeburg ist für dieses Zukunftskonzept gut aufgestellt, sie ist auf dem Gebiet der modernsten Bildgebungsverfahren mit federführend und will den Bereich der höchstpräzisen Diagnostik und Therapie von Krankheiten weiter auszubauen und dabei die beiden wissenschaftlichen Schwerpunkte Immunologie und Neurowissenschaften der Universitätsmedizin auch gemeinsam mit anderen Fakultäten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg enger verzahnen.

    Im Bereich von Studium und Lehre gewährleistet die Fakultät in bewährter Weise die Sicherstellung des Studiengangs Humanmedizin und des Masterstudiengangs Immunologie. Zur Profilierung der Lehre wird die Umstrukturierung des Curriculums Humanmedizin entsprechend den Empfehlungen des Masterplanes Medizinstudium 2020 fortgesetzt. Dabei spielt die Digitalisierung der Lehrformate eine wesentliche Rolle. In der Zielvereinbarung ist festgelegt, dass die Allgemeinmedizin gestärkt wird. So wurde mit dem Wintersemester 2019/2020 die „Klasse Hausärzte“ etabliert.

    Der wissenschaftliche Nachwuchs wird durch strukturierte Programme sowie die Weiterführung und Neu-Etablierung von Clinician und Medical Scientists-Programmen gefördert.

    „Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt einmal mehr, wie wichtig eine leistungsfähige Universitätsmedizin für eine verlässliche Krankenversorgung ist“, sagt Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Magdeburg, und betont weiter: „Die Einheit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung verleiht der Universitätsmedizin eine umfassende systemrelevante Stellung im Gesundheitswesen. Gleichzeitig setzt diese Situation uns aber unter erheblichen, auch finanziellen Druck. Mit diesem vernünftig umzugehen und adäquate politische Unterstützung zu erreichen, ist ebenfalls Teil unserer Aufgabe für die kommenden Jahre.“


    Weitere Informationen:

    http://www.med.uni-magdeburg.de/unimagdeburg_mm/Bilder/fme/prst/news/2020/ZV_MD_... Die Zielvereinbarung für den Zeitraum 2020 bis 2024 zum Download


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin, Wirtschaft
    überregional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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