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23.07.2020 17:00

Was Mensch und Maschine eint und trennt

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Universität Heidelberg

    Warum fasziniert uns die Idee, Eigenschaften des Menschen auf Maschinen zu übertragen? Worin liegen die Unterschiede zwischen dem menschlichen Gehirn und einem Computer? Kann man sich das Gedächtnis als Zeitmaschine vorstellen? Mit dem Schwerpunktthema MASCHINE & MENSCH befasst sich die aktuelle Ausgabe des von der Universität Heidelberg herausgegebenen Forschungsmagazins „Ruperto Carola“.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 23. Juli 2020

    Was Mensch und Maschine eint und trennt
    Neue Ausgabe des Forschungsmagazins „Ruperto Carola“ erschienen

    Warum fasziniert uns die Idee, Eigenschaften des Menschen auf Maschinen zu übertragen? Worin liegen die Unterschiede zwischen dem menschlichen Gehirn und einem Computer? Kann man sich das Gedächtnis als Zeitmaschine vorstellen? Mit dem Schwerpunktthema MASCHINE & MENSCH befasst sich die aktuelle Ausgabe des von der Universität Heidelberg herausgegebenen Forschungsmagazins „Ruperto Carola“. Den Auftakt machen Denkanstöße von zwei Experten, die zu einem Dialog über das Mit- und Gegeneinander von Geist und Software aus den Blickwinkeln von Hirnforschung und Geoinformatik zusammengeführt sind. Die folgenden Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen gehen der Frage nach, was Maschine und Mensch gemeinsam auszeichnet und was sie unterscheidet, wo beide voneinander lernen und wie sie sich ergänzen können.

    Der menschliche Körper kennt sowohl „Proteinfabriken“ als auch „Soft Machines“. Maschinen wiederum sind mittlerweile mithilfe Künstlicher Intelligenz in der Lage, sich auf allen möglichen Ebenen bis hin zur Sprache mit dem Menschen zu messen. Neuroprothesen können als Mensch-Maschine-Schnittstellen fehlende oder verloren gegangene körperliche Funktionen ersetzen. Und die neuartige Disziplin der Molekularen Ingenieurwissenschaften setzt nanoskalige Bausteine so zu winzigen Systemen zusammen, dass herkömmliche Ansätze der Robotik revolutioniert werden und futuristische Anwendungen in den Alltag vordringen können. Schon in der Vergangenheit wurden Maschinen entwickelt, um Herausforderungen in Produktion und Wirtschaft kreativ zu begegnen. In ihrer Anwendung und der Interaktion mit dem Menschen bringen sie aber nicht nur Vorteile, sondern führen auch zu Verwerfungen. 24 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen in ihren Beiträgen die aktuelle Forschung an der Universität Heidelberg in den Natur- und Lebenswissenschaften ebenso vor wie neue Erkenntnisse zum Thema MASCHINE & MENSCH aus den Wirtschafts-, Politik- und Geschichtswissenschaften, der Alternsforschung, der Arbeits- und Organisationspsychologie, der Rechtswissenschaft und der Computerlinguistik.

    Das Forschungsmagazin „Ruperto Carola“ erscheint zweimal jährlich in deutscher Sprache mit englischsprachigen Abstracts und wendet sich an alle Mitglieder der Universität, an ihre Partner in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie insbesondere auch an Alumni, Freunde und eine interessierte Öffentlichkeit im In- und Ausland. Das Magazin ist in der Abteilung Kommunikation und Marketing der Universität Heidelberg (Alte Universität, Grabengasse 1, Telefon 06221 / 54-2311) erhältlich.

    Kontakt:
    Universität Heidelberg
    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon 06221 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Originalpublikation:

    www.uni-heidelberg.de/rupertocarola


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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