Feierliche Investitur der neuen Rektorin der TU Dresden

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21.09.2020 16:40

Feierliche Investitur der neuen Rektorin der TU Dresden

Konrad Kästner Pressestelle
Technische Universität Dresden

    Mit einer Festveranstaltung im Auditorium maximum der TU Dresden wurde Frau Prof. Dr. Ursula M. Staudinger am heutigen Montag, 21. September 2020, feierlich in ihr Amt als Rektorin der Technischen Universität Dresden eingeführt. Aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen war die Zahl der Gäste vor Ort stark limitiert, aber die Mitglieder der Universität waren eingeladen, die Festveranstaltung online via Livestream zu verfolgen.

    Die feierliche Amtseinführung fand im Beisein des Sächsischen Ministerpräsidenten, Michael Kretschmer, des Sächsischen Staatsministers für Wissenschaft, Sebastian Gemkow, des Dresdner Oberbürgermeisters, Dirk Hilbert, der Rektorinnen und Rektoren befreundeter sächsischer Hochschulen und Universitäten, der Mitglieder des Hochschulrates, der Ehrengäste, des Erweiterten Rektorats der TU Dresden und der Spectabilitäten der TU Dresden sowie der Alt-Magnifizenzen Prof. Achim Mehlhorn und Prof. Hans Müller-Steinhagen statt. An diese beiden gerichtet, sagte die neue Rektorin: „Ich möchte Ihnen beiden herzlich für ihr hervorragendes Wirken danken. Sie haben gemeinsam mit den Mitgliedern der Universität eine exzellente Ausgangsbasis geschaffen, um die Zukunft der TU Dresden erfolgreich zu gestalten. Die TU Dresden ist als Exzellenzuniversität eine der führenden Hochschulen in Deutschland und auch global betrachtet unter den Top 200 von 1000 weltweit gerankten Universitäten.“

    Bereits am 18. August übernahm Professorin Ursula M. Staudinger die offiziellen Amtsgeschäfte als Rektorin der TU Dresden, nachdem sie in den Monaten zuvor ihr Team zusammengestellt und zahlreiche Gespräche geführt hatte, um die Umsetzung ihrer Ziele vom ersten Tag an verfolgen zu können. "Versehen mit den Insignien des Amtes der Rektorin der Technischen Universität Dresden stehe ich heute vor Ihnen in Demut, aber auch mit Tatkraft, im Angesicht der Aufgabe, die mir zunächst vom Senat der Technischen Universität Dresden übertragen und dann durch den Staatsminister bestätigt wurde“, hielt die neue TUD-Rektorin zu Beginn ihrer Rede fest. „Der Talar und die Amtskette sind für mich weniger Zeichen der Macht als Zeichen der mir übertragenen Verantwortung für die gute und erfolgreiche Weiterentwicklung der TU Dresden und ihrer fast 40.000 Mitglieder sowie für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Campus einzustehen.“

    Zu einer exzellenten Universität gehört für Frau Prof. Staudinger unter anderem auch eine stärkere Profilierung der TU Dresden als moderne Arbeitgeberin mit einer Kultur der Wertschätzung, Transparenz, ausgeprägten Beteiligungsformaten sowie effizienten Strukturen und Prozessen. Gleichzeitig will Staudinger die Chancen von Digitalisierung und Diversität für die TU Dresden nutzen und deshalb weiter ausbauen.
    „Den Exzellenzstatus der TU Dresden gemeinsam erneut zu erringen und damit die zukünftige Entwicklung unserer Universität zu sichern, ist das wichtigste Ziel meiner fünfjährigen Amtszeit. Dabei sind die Weiterentwicklung von Strukturen und Anreizen zur Unterstützung von breit verstandener Interdisziplinarität auf Augenhöhe und die vertrauensvolle und vertiefte Zusammenarbeit im DRESDEN-concept Netzwerk ein wesentlicher Ansatzpunkt für die Arbeit der nächsten Jahre“, so Professorin Ursula M. Staudinger. Über alle fünf Profillinien der TU Dresden hinweg (https://tu-dresden.de/forschung-transfer/forschungsprofil/forschungsprofillinien) soll die Basis für erfolgreiche Exzellenzclusteranträge geschaffen werden.

    „Selbstverständlich“, so Frau Professorin Staudinger, „muss exzellente Forschung Hand in Hand mit exzellenter Lehre gehen.“ Die Lehre soll sich in den kommenden Jahren durch innovative, hybride Lern- und Prüfungsformen, überzeugende Lehrinhalte und eine ausgeprägte Forschungsorientierung und Internationalisierung auszeichnen.“

    Um all dies leisten zu können, ist die Ausgestaltung des nächsten sächsischen Doppelhaushalts zur Grundfinanzierung der TU Dresden essentiell. „Beschneidungen dieser Grundfinanzierung für die nächsten zwei Jahre werden unsere Chancen im nächsten Exzellenzwettbewerb schwer belasten“, so Frau Prof. Staudinger. „Die Herausforderung für die gewählten Volksvertreterinnen und Volksvertreter und die Regierung des Freistaats wird es in den nächsten Wochen sein, die richtigen Schwerpunkte zu setzen, um bei finanziell eingeschränkten Möglichkeiten des Steueraufkommens die Produktivität und Innovationskraft des Freistaats Sachsen zu sichern. Ich wünsche dabei eine glückliche Hand.“

    Verbunden mit dem nochmaligen Dank für das ihr ausgesprochene Vertrauen beendete die Rektorin ihre Rede mit den auch an die Politik gerichteten Worten: „Ich freue mich auf die nächsten – gemeinsamen – Schritte für die TU Dresden, für die Hochschulen in unserem Land, unser Gemeinwesen und nicht zuletzt die europäische und internationale Gemeinschaft.“

    Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen:
    Zur Klärung der großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit – Klimawandel, demographische Entwicklung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft – benötigen wir unsere Universitäten. Und die TU Dresden ist ein guter Ort, um junge Menschen auf diese Fragen vorzubereiten. Der Freistaat Sachsen nimmt die Frage der dafür benötigten Finanzen sehr ernst, wir stehen zu unseren Zusagen und wollen auch neue Prozesse anstoßen. Trotz der abzusehenden finanziellen Folgen der Corona-Pandemie wird die Wissenschaft für uns immer hohe Priorität haben. Ich freue mich dabei auf die Zusammenarbeit mit der so überzeugend im ersten Wahlgang ins Amt gewählten neuen Rektorin der TU Dresden, Frau Professor Ursula M. Staudinger.

    Gunda Röstel, Vorsitzende des Hochschulrates der TU Dresden:
    Mit der heutigen Investitur erhält zum 2. Mal eine Frau die Insignien des höchsten Amtes unserer Universität. Die Erwartungen von der Sicherung eines dauerhaften Exzellenzerfolges über eine national wie international gefragte Lehrinstitution bis hin zu einer Universität, die aktiver Teil unserer Gesellschaft ist, sind hoch. Doch Frau Prof. Staudinger hat als erfahrene Führungskraft im Wissenschaftsbetrieb gleich zu Anfang wichtige Zeichen gesetzt – Teamspiel mit einem erweiterten Rektorat beeindruckender Persönlichkeiten und die klare Zielstellung einer breiten kulturellen wie globalen Verankerung der TUD. Ihr ist die Steuerbrücke nicht nur zuzutrauen, sie wird Kurs halten und auch neue Ufer erreichen. Dazu wünschen wir vom Hochschulrat Erfolg und Freude im Amt.

    Prof. Dr.-Ing. Niels Modler, Sprecher der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer im Senat der TU Dresden:
    Die TU Dresden besitzt – insbesondere seit der demokratischen Erneuerung vor 30 Jahren – die besondere Fähigkeit, eingefahrene Gleise verlassen zu können. Der sogenannte „Dresden Spirit“ ist unser erfolgreicher Pfad im Wettbewerb der Exzellenzstrategie und wird nun tief in unsere Universitätskultur implantiert.

    Dr. Uta Bilow, Vertreterin der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Senat der TU Dresden:
    „Die TU Dresden hat knapp 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hinter dieser beachtlichen Zahl steht eine große Bandbreite an Personen, Talenten, Wissen und Motivation. Die Aufgabe, die TU voranzubringen und weiterzuentwickeln, ist ein Team-Vorhaben. Hier müssen alle mitanpacken - und auch alle mitgenommen werden! Damit wir das erreichen, brauchen wir gute Kommunikation, Transparenz und wertschätzenden Umgang miteinander.“

    Jana Lintz, studentisches Mitglied des Senats der TU Dresden:
    Wir Studierende freuen uns, dass Frau Staudinger mehr für die Zukunft der TU Dresden sieht als die Fortführung der Exzellenz. Zu einer globalen Universität des 21. Jahrhunderts gehören für uns daneben auch ganz klar zukunftsorientierte Lehre, Mitbestimmung auf allen Ebenen und die intensive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen unserer Zeit, wie dem Klimawandel.

    Informationen für Journalisten:
    Konrad Kästner
    Tel.: 0351 463-32398
    pressestelle@tu-dresden.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Die Rektorin der TU Dresden, Professorin Ursula M. Staudinger


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