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22.09.2020 14:18

Sonnenstrom einfach selbst erzeugen:

Jan Vestweber Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    So erleichtern Wittener Studierende die Planung von Solaranlagen

    Wer an einer Solaranlage interessiert ist, muss zunächst ausführlich recherchieren. Unterschiede in der Leistungsfähigkeit, bei Preis, Rendite und CO2-Einsparungen von Photovoltaikanlagen erfordern eine umfangreiche Einarbeitung und Planung. Der hohe Zeitaufwand schreckt viele Hauseigentümer ab, obwohl Anlagenpreise stark gesunken und die Strompreise gestiegen sind.

    Studierende der Universität Witten/Herdecke wollen das Problem lösen und einen sozialunternehmerischen Beitrag zur Minderung des CO2-Ausstoßes leisten. Sie haben "Apollon" gegründet, um mehr Solaranlagen auf Deutschlands Dächer zu bringen. Die Idee entstand in der Gründerwerkstatt, einem Seminar zur Förderung unternehmerischen Denkens, und wurde dann im Entrepreneurship Zentrum Witten weiterentwickelt. "Die Universität fördert nachhaltiges Wirtschaften und hat uns bei der Entwicklung unserer Idee von Anfang an gefördert", sagt Jan Haase (23), einer der jungen Gründer.

    Heute unterstützt das Sozialunternehmen die Planung von Solaranlagen durch individualisierte Informations- und Vergleichsangebote über eine eigene Internetseite. "Wir wollen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten", sagt Mitgründer Lukas Förster (22). "Deshalb zeigen wir Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern, dass Klimaschutz sich durch Stromkosteneinsparungen sehr gut rechnet und erleichtern ihnen die mühsame Planung. Auf Wunsch übernehmen wir sogar die komplette Organisation bis zur Installation der Solaranlage und darüber hinaus."

    "Apollon" ist Ergebnis einer der vielen Nachhaltigkeitsinitiativen der Universität Witten/Herdecke. Vortragsreihen, internationale Studierendenkonferenzen, Kleidertausch-Formate und Repair-Cafés sowie das erste Wittener Fahrradkino gehören zu den studentischen Projekten, aus denen dann auch Sozialunternehmen entstehen: z.B. für den verpackungsfreien Einkauf in der Wittener Füllbar und ethisch hergestellte Kleidung beim Fairfashion-Modelabel ettics. Die Universität fördert Nachhaltigkeit und Unternehmertum durch besondere Lehrangebote und Camps, Beratung und die Möglichkeit der Integration sozialen Engagements in die Curricula sowie durch das Entrepreneurship Zentrum.

    Der Nachhaltigkeitsgedanke hat das Team von Apollon geprägt, sagt Jan Haase:
    "Wir fühlen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft und sehen Photovoltaik als eine großartige Möglichkeit, regional umweltfreundlichen und sauberen Strom zu erzeugen. Indem wir den Prozess der Installation vereinfachen, können mehr Menschen Photovoltaikenergie bei sich zu Hause nutzen."

    Weitere Informationen
    - zur Gründerwerkstatt: Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko (sabine.bohnet-joschko@uni-wh.de)
    - zum Entrepreneurship Zentrum Witten: Prof. Dr. Erik Strauß (erik.strauss@uni-wh.de)
    - zu den Studiengängen der Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft www.uni-wh.de/wige
    - zu Apollon: www.apollon-solutions.de (Mobilnummer auf Nachfrage)

    Über uns:
    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.600 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

    www.uni-wh.de / blog.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    überregional
    Kooperationen
    Deutsch


    Das Apollon-Gründerteam


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