Chemie Campus Clausthal

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24.09.2020 12:55

Chemie Campus Clausthal

Christian Ernst Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Clausthal

    Die Planungen für das größte Bauvorhaben an der Technischen Universität Clausthal sind auf einem guten Weg. Die Kosten belaufen sich auf rund 50 Millionen Euro.

    Die Universität möchte durch Umzug und Umbauten all ihre chemischen Institute an einem Ort zusammenzufassen, dazu ein neues Praktikumsgebäude errichten und das Horst-Luther-Hörsaal-Gebäude sanieren. Im Ergebnis entsteht der Chemie Campus Clausthal. Im März hatte das Land Niedersachsen grünes Licht für das Großprojekt im Feldgrabengebiet gegeben. Mitte Juli erteilte dann das Finanzministerium den offiziellen Planungsauftrag an das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen, das zunächst die Ausschreibung für die detaillierte Planungsleistung vorbereitet. Baubeginn soll im Frühjahr 2023 sein.

    „Für die TU ist der Chemie Campus Clausthal ein ganz zentraler Baustein unseres Zukunftskonzeptes. Die Chemie ist eine Schlüsselwissenschaft mit hoher Relevanz für unsere Forschungsfelder, die sich unter dem Dach unseres Leitthemas Circular Economy wiederfinden, zum Beispiel Materialforschung, nachhaltige Energiesysteme oder der Bereich Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz“, erläutert Universitätspräsident Professor Joachim Schachtner. „Diese strategische Ausrichtung wollen wir voranbringen und zugleich selbst nachhaltig agieren, indem wir auch vorhandene Ressourcen wie Bestandsgebäude nutzen.“ Die geplanten Kosten belaufen sich auf rund 50 Millionen Euro und bilden damit das größte Bauvorhaben in der Geschichte der TU Clausthal. Das neueste Gebäude auf dem Campus ist bisher das Clausthaler Zentrum für Materialtechnik, das im Dezember 2013 für 14 Millionen Euro fertiggestellt wurde.

    Hintergrund: Das Institut für Anorganische Chemie der TU Clausthal befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Baujahr 1925. Das Bauwerk ist stark sanierungsbedürftig und nicht mehr für einen modernen Laborbetrieb herzurichten. „Hier muss also dringend etwas getan werden“, betont Irene Strebl, die als hauptberufliche Vizepräsidentin der Universität auch für Gebäude und Liegenschaften zuständig ist. Die Anorganische Chemie soll in das bisherige Institut für Organische Chemie integriert werden. Dazu muss dieses Gebäude zunächst umgebaut und saniert werden. Durch diese Maßnahmen werden dann alle chemischen Institute, die den künftigen Chemie Campus Clausthal bilden, in unmittelbarer Nähe zueinander um das Horst-Luther-Hörsaal-Gebäude und das zentrale Chemikalienlager lokalisiert sein. Komplettiert wird der Campus durch den Anbau eines zweigeschossigen Praktikumsgebäudes.

    Schon seit mehreren Jahren hatte sich die TU Clausthal um diese ambitionierte Baumaßnahme bemüht. Im Jahr 2019 war der Antrag überarbeitet und neu eingereicht worden. „Wir sind wirklich dankbar für die Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und dafür, dass das Land eine solche Summe bei uns in Clausthal investiert. Das ist auch ein Commitment für die TU und die Region“, unterstreicht Frau Strebl. „Wir versuchen alles, was möglich ist, um den Prozess bestmöglich weiter voranzutreiben. Denn wir freuen uns sehr auf den Chemie Campus Clausthal, der an zentraler Stelle auf unserem Campus ein echtes Highlight werden wird.“ Das Gebäude-Ensemble wird die Attraktivität der Universität sowohl für Studierende als auch für Forschende enorm erhöhen und die Umsetzung der strategischen Ausrichtung in Hinblick auf die Circular Economy nachhaltig fördern.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Chemie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Studium und Lehre
    Deutsch


    Vorhandene Gebäudesubstanz sowie Neu- und Umbauten werden den Chemie Campus Clausthal bilden.


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