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05.10.2020 13:21

Langfristig Zugriff auf Forschungsdaten sichern

Monika Landgraf Strategische Entwicklung und Kommunikation - Gesamtkommunikation
Karlsruher Institut für Technologie

    Längst werden wichtige Erkenntnisse in der Forschung auch durch die Auswertung von bereits vorhandenen Datenbeständen gewonnen. Der Zugriff auf diese ist somit essenziell, um Forschung schneller und besser zu machen. Um dies in Zukunft sicherzustellen, wird am 12.10.2020 die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) als eingetragener Verein gegründet. Zur Einweihung des NFDI-Direktorats in Karlsruhe am 15.10.2020 mit Grußbotschaften von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der Landesministerin für Wissenschaft und Forschung Theresia Bauer sind die Medien herzlich eingeladen. Aufgrund der Corona-Auflagen ist eine Anmeldung unter presse@kit.edu unbedingt erforderlich.

    Von A wie Altertumswissenschaft bis Z wie Zukunftsforschung: In allen Wissenschaftsdisziplinen nehmen die Datenmengen rasant zu. Längst werden wichtige Erkenntnisse in der Forschung auch durch die Auswertung von bereits vorhandenen „alten“ Datenbeständen gewonnen. Der Zugriff auf Daten ist somit in der Wissenschaft essenziell, um Forschung schneller und besser zu machen. Um dies in Zukunft sicherzustellen, wird am 12. Oktober 2020 die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) als eingetragener Verein gegründet. Zur Einweihung des NFDI-Direktorats in Karlsruhe am 15. Oktober 2020 ab 11:30 Uhr mit Grußbotschaften von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der Landesministerin für Wissenschaft und Forschung Theresia Bauer sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen. Aufgrund der Corona-Auflagen ist eine Anmeldung unter presse@kit.edu unbedingt erforderlich.

    Forschungsdaten werden heute noch nicht flächendeckend öffentlich zugänglich gemacht, sondern sind oft nur auf internen Verzeichnissen der Forschungsinstitute gespeichert. Für externe Forschende oder gar Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus anderen Disziplinen ist der Zugriff somit stark erschwert. In der NFDI schließen sich bis zu 30 Fachkonsortien zusammen, um fächerübergreifend Standards zu entwickeln, unter denen Forschungsdaten auffindbar und austauschbar gemacht werden können. Dieser forschungsgetriebene Ansatz der NFDI ist eine Besonderheit und Deutschland nimmt damit international eine Führungsrolle ein. Bund und Länder fördern die NFDI mit rund 900 Millionen Euro, verteilt auf die nächsten 10 Jahre.

    Das NFDI-Direktorat in Karlsruhe umfasst den Vorstand und die Geschäftsstelle des NFDI-Vereins. Der Verein wird geleitet vom Direktor Professor York Sure-Vetter und der kaufmännischen Leiterin Eva Lübke. Das Direktorat dient als Schnittstelle zwischen den wissenschaftlichen Fachkonsortien und der Politik, aber auch zu internationalen Entwicklungen wie der European Open Science Cloud (EOSC) und fungiert als Dachorganisation für die Fachkonsortien. Die Gründungs- und Aufbauphase des NFDI-Vereins wurde maßgeblich begleitet und verantwortet vom FIZ Karlsruhe und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

    Eröffnung der Geschäftsstelle der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)
    am Donnerstag, 15. Oktober 2020, ab 11:30 Uhr
    in der Albert-Nestler-Straße 13, 76131 Karlsruhe

    Programm

    11:30 Uhr Begrüßung

    11:35 Uhr Grußworte

    Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung (per Video)
    Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (per Video)
    Sabine Brünger-Weilandt, Direktorin und Geschäftsführerin des FIZ Karlsruhe
    Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT
    Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe
    Professor York Sure-Vetter, Direktor der NFDI

    12:10 Uhr Kurzvorträge

    Professorin Britta Nestler, KIT, Fachkonsortium NFDI4Ing
    Professor Harald Sack, FIZ Karlsruhe, Fachkonsortium NFDI4Culture

    Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu Fragen und Interviews, außerdem durchschneiden die Protagonisten das symbolische rote Band am Eingang zu den neuen Räumlichkeiten.

    Über FIZ Karlsruhe

    FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine GmbH mit anerkannter Gemeinnützigkeit und hat als eine der größten außerhochschulischen Informationsinfrastruktureinrichtungen in Deutschland den öffentlichen Auftrag, Wissenschaft und Forschung mit wissenschaftlicher Information zu versorgen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Hierfür erschließt FIZ Karlsruhe sehr große Mengen an Daten aus unterschiedlichsten Quellen, entwickelt und betreibt innovative Informationsservices sowie e-Research-Lösungen und führt eigene Forschungsprojekte durch. FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, unter deren Dach mehr als 95 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben und wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

    Weiterer Kontakt:

    KIT
    Sandra Wiebe, Redakteurin/Pressereferentin, Tel.: +49 721 608-41172, E-Mail: sandra.wiebe@kit.edu

    NFDI
    Dr. Hendrik Seitz-Moskaliuk, NFDI-Direktorat, Tel.: +49 7247 808-298, E-Mail: hendrik.seitz-moskaliuk@nfdi.de

    FIZ Karlsruhe
    Dr. Babett Bolle, Presse und Public Relations, Tel.: +49 2332 662365, E-Mail: babett.bolle@fiz-karlsruhe.de

    Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24.400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.


    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Kooperationen, Pressetermine
    Deutsch


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