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19.10.2020 12:56

Poetik-Dozentur 2020 entfällt

Antje Karbe Hochschulkommunikation
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Eva Menasse und Thomas Hettche sind dieses Jahr in einem Interview-Film zu sehen ‒ im Herbst 2021 dann in Tübingen

    Die Tübinger Poetik-Dozentur muss aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr entfallen. Als Gäste waren für dieses Jahr die Schriftstellerin Eva Menasse und der Schriftsteller Thomas Hettche eingeladen. Die für November geplanten Veranstaltungen werden nun um ein Jahr verschoben. Das betrifft auch die für Sonntag, den 15. November geplante Lesung von Eva Menasse in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall.

    „Wir bedauern dies sehr und hoffen, im Herbst 2021 Eva Menasse und Thomas Hettche in Tübingen begrüßen zu können“, sagte Professorin Dorothee Kimmich vom Deutschen Seminar, die mit ihrem Team die Poetik-Dozentur ausrichtet. Als kleiner Vorgeschmack werde jedoch ein Interview-Film die Autorin und den Autor im Gespräch zeigen und einen Ausblick auf die Poetik-Dozentur 2021 geben.

    Der Film wird Ende November auf der Homepage der Poetik-Dozentur verlinkt; weitere Informationen zur Poetik-Dozentur finden Sie ebenfalls unter: https://uni-tuebingen.de/universitaet/campusleben/kunst-kultur-und-freizeit/tueb...

    Die Tübinger Poetik-Dozentur ist ein Projekt der Stiftung Würth und wird von der Adolf Würth GmbH & Co. KG gefördert. Einmal jährlich werden zwei Autoren oder Autorinnen eingeladen, öffentliche Vorlesungen zu halten sowie Seminare und Workshops für Studierende anzubieten.

    Die Gäste der Poetik-Dozentur 2020 /2021

    Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin in Berlin.

    Publikationen (Auswahl)
    Der Holocaust vor Gericht, Siedler, Berlin, 2000 / Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2017
    Vienna, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2005
    Lässliche Todsünden, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2009
    Quasikristalle, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2013
    Tiere für Fortgeschrittene, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2017
    Gedankenspiele über den Kompromiss, Droschel, Graz, 2020

    Pressestimmen
    „Vom Glück der Lektüre: Eva Menasse schreibt kristallklare Prosa über die Vergeblichkeit des sehnsuchtsvollen Miteinanders – große Literatur!“ (Die Zeit, über Quasikristalle)

    „Eva Menasses Spezialität sind die saturierten alternativ-bürgerlichen Milieus in Wien und in Berlin, ein smartes Biotop von Künstlern, Kreativen, Medienleuten und Urban Intellectuals, das sie intim kennt und mit genüsslicher Biestigkeit beschreiben kann.“ (Sigrid Löffler, Deutschlandfunk Kultur)

    „Eva Menasses Erzählungen Tiere für Fortgeschrittene sind charmante Anti-Fabeln [...]: das heißt nicht zuletzt, im großen Symbiosentheater sowohl dem Traurigen als auch dem Komischen einen Platz zu geben.“ (Die Zeit, über Tiere für Fortgeschrittene)



    Thomas Hettche, 1964 am Rand des Vogelsbergs geboren, lebt als freier Schriftsteller in Berlin und in der Schweiz.

    Publikationen (Auswahl)
    NOX (1995)
    Der Fall Arbogast. Kriminalroman, DuMont Verlag, Köln, 2001
    Totenberg, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2012
    Pfaueninsel. Roman, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2014
    Unsere leeren Herzen. Über Literatur, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2017
    Herzfaden. Roman der Augsburger Puppenkiste, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2020

    Pressestimmen
    „Hettche erweist sich erneut als einer der elegantesten und raffiniertesten Stilisten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.“ (Jury des Deutschen Buchpreises 2014, über Pfaueninsel)
    „Hettche erzählt [...] in einer virtuosen und dramaturgisch sogkräftigen Mischung aus Selbst- und Fremdporträt, aus Beschreibung, schwebender Assoziation und detailgenauem, stechendem Erinnerungsbild [...].“ (NZZ , 23. April 2013, über Totenberg)
    „Es ist eine grandios vergnügliche Wiedersehensfeier mit der eigenen Kindheit. [...] Ein literarischer Triumph.“ Denis Scheck, ARD druckfrisch, über Herzfaden)


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Kontakt:
    Sara Bangert
    Universität Tübingen
    Deutsches Seminar, Poetik-Dozentur
    Telefon +49 7071 29-74261
    sara.bangert[at]uni-tuebingen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Sprache / Literatur
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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