idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project



Teilen: 
27.10.2020 09:28

Jugendthemen in den Fokus der Gesellschaft rücken

Katrin Keller Presse & Kommunikation
Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

    Hochschule Kempten und Jade Hochschule starten Forschungsprojekt „Jugend leben im ländlichen Raum“

    Kempten.Wilhelmshaven. Mit dem Ziel, den Einfluss der Jugend zu stärken, haben sich die Hochschule Kempten und die Jade Hochschule in Wilhelmshaven zu einem gemeinsamen Forschungsprojekt zusammengeschlossen: „Jul@“ will Jugendthemen in die Mitte der Gesellschaft rücken und sie gemeinsam mit Politik und Öffentlichkeit diskutieren. Ob in Barcamps am Rande von Konzerten, im Onlineforum oder auf dem Marktplatz – schon die Formate wollen die Wissenschaftler_innen gemeinsam mit Jugendlichen und Praxispartner_innen in den Modellregionen Friesland, Ober- und Ostallgäu entwickeln.

    „Als ländlich geprägte Tourismusregionen sind die drei Landkreise in besonderem Maße vom demografischen Wandel betroffen“, erklärt Projektleiterin Prof. Dr. Patricia Pfeil. Während Jugendliche in die Stadt abwandern, zögen Stammgäste im Alter bevorzugt an den langjährigen Urlaubsort. Berechnungen der Bertelsmann Stiftung zufolge ist in Friesland in zehn Jahren jeder dritte Einwohner älter als 65 Jahre, während der Anteil der Unter-18-Jährigen auf 14,5 Prozent schrumpft. Im Allgäu ist die Tendenz ähnlich.

    Das Projekt „Jul@“ sucht nach Wegen, wie Jugendliche trotz sinkender Anzahl ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. In der Zusammenarbeit aus Sozialwissenschaft, Journalismus und Informatik wollen die beiden Hochschulen gemeinsam mit haupt- und nebenberuflich tätigen Expert_innen für Jugendthemen analoge und digitale Beteiligungsinstrumente entwickeln und diese in den Modellregionen zur Anwendung bringen.

    „Ein wesentlicher Baustein ist dabei die Kombination von Online- und Offline-Formaten zur Unterstützung der gesellschaftlichen Teilhabe“, wie Prof. Dr. Michael Klafft, Teilprojektleiter an der Jade Hochschule, erläutert. Im Rahmen des Projekts soll eine App entwickelt werden, die auch diejenigen Jugendlichen zur Beteiligung einladen soll, die bisher keine Teilhabechancen wahrnehmen. Die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts ist die breite Verankerung in der Gesellschaft. Aktuell arbeiten die Netzwerkbeauftragten daher mit Hochdruck daran, Kontakte, Bedürfnisse, Expertise und auch schon erste Ideen zusammenzutragen.

    Das Forschungsprojekt „Jugend leben im ländlichen Raum – analog(e) und digital(e) Zukunft gestalten (Jul@)“ wird für die Laufzeit vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2024 gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Forschungsprogramm „Forschung an Fachhochschulen“ in der Förderrichtlinie „Lebensqualität durch soziale Innovationen (FH-Sozial)“.

    Ansprechpartnerin für das Netzwerk aus Expert_innen zu Jugendthemen für das Friesland ist die wissenschaftliche Mitarbeiterin Alice Düwel (jul@jade-hs.de) und für das Ober- und Ostallgäu der wissenschaftliche Mitarbeiter Thomas Miller (jul@hs-kempten.de).


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Patricia Pfeil, Hochschule Kempten, patricia.pfeil@hs-kempten.de, 0831-2523-9119
    Prof. Dr. Michael Klafft, Jade Hochschule, michael.klafft@jade-hs.de, +49 4421 985 - 2153


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, jedermann
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


    Immer weniger Jugendliche leben auf dem Land. Das Projekt „Jul@“ sucht nach Wegen, wie diese Jugendlichen ihre Zukunft aktiv mitgestalten können.


    Zum Download

    x

    Kick-off-Treffen an der Hochschule Kempten (v.li.): Prof. Dr. Michael Klafft (Jade Hs), Alice Düwel (HS Kempten), Micha Jung (HS Kempten), Dustin Schneider (Jade HS), Prof. Dr. Patricia Pfeil (HS Kempten) und Prof. Dr. Peter Nick (HS Kempten).


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).