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03.11.2020 08:44

Wie Geodaten und digitale Tools die Raumplanung verändern

Christian Schlag Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

    Planerinnen und Planer arbeiten zunehmend mit Geodaten und digitalen Tools. Sie suchen damit zum Beispiel nach neuem Wohnraum, ermitteln Wege zum nächsten Hausarzt oder beteiligen die Bevölkerung. Wie die Digitalisierung die Raumplanung verändert, zeigt die neue Ausgabe der Fachzeitschrift IzR (Informationen zur Raumentwicklung).

    Planerinnen und Planer arbeiten zunehmend mit Geodaten und digitalen Tools. Sie suchen damit zum Beispiel nach neuem Wohnraum, ermitteln Wege zum nächsten Hausarzt oder beteiligen die Bevölkerung. Wie die Digitalisierung die Raumplanung verändert, zeigt die neue Ausgabe der Fachzeitschrift IzR (Informationen zur Raumentwicklung).

    Nicht zuletzt die Corona-Pandemie macht deutlich, wie wichtig Standardisierung, Vernetzung und medienbruchfreie Verfahren für eine effiziente Planung sind. Noch können Planungsämter und externe Büros Daten aber nicht immer problemlos austauschen und zum Beispiel in ihre Pläne einbauen. Der Standard XPlanung soll das künftig ändern.

    Um die einheitliche Infrastruktur für Geodaten in Deutschland (GDI-DE) zu nutzen, müssen sich die Planungsämter zunächst auf einen gemeinsamen Weg einigen. Dabei dürfen sie länderspezifische Besonderheiten nicht ignorieren. Die neue IzR-Ausgabe zeigt, wie das geht – und dass sich der Aufwand lohnt: Digital gut aufbereitete und zugängliche Geodaten vereinfachen die Arbeit von Planerinnen und Planer. Gleichzeitig sorgen sie für mehr Teilhabe. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können Daten und Karten im Netz einsehen, Regionen miteinander vergleichen und in Echtzeit Feedback geben.

    In praxisnahen Beiträgen stellen verschiedene Akteure aus der Landes-, Regional- und Kommunalplanung existierende Tools vor. Niedersachsen entwickelte zum Beispiel einen Atlas mit den wichtigsten Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Der im Ruhrgebiet entwickelte KomMonitor zeigt unter anderem soziale und städtebauliche Probleme an. Das Tool der Regionalplanung Düsseldorf hilft wiederum bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum – und die in Hamburg getestete Plattform smarticipate konzentriert sich auf digitale Bürgerbeteiligung.

    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gibt die IzR heraus. Das neue Heft mit dem Titel „Geoinformationen in der Raumplanung“ ist im Franz Steiner Verlag erschienen. Hier können Sie die Printversion oder das eJournal bestellen: service@steiner-verlag.de.

    Weitere Informationen zum Heft
    https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/izr/2020/3/izr-3-2020.html

    Cover der Veröffentlichung (reprofähig):
    https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/presse/pressemitteilungen/Pressedownloads/izr-g...

    Kontakt

    Daniel Regnery
    Stab Wissenschaftliche Dienste
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
    im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
    Deichmanns Aue 31–37
    53179 Bonn

    Telefon: +49 228 99 401-1594
    daniel.regnery@bbr.bund.de

    ***
    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) berät als Ressortforschungseinrichtung die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Bauwesen / Architektur, Geowissenschaften, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


    Heft 3 der Zeitschrift IzR ist unter dem Titel „Geoinformationen in der Raumplanung“ erschienen


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