idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project



Teilen: 
04.11.2020 11:35

Start-up Tricode von FH-Kiel-Absolvent und Student als Health-i-Pioneer ausgezeichnet

Frauke Schäfer Pressestelle
Fachhochschule Kiel

    Innovative Lösungen für das deutsche Gesundheitswesen zeichnen die Techniker Krankenkasse und das Handelsblatt jährlich aus. Für 2020 darf sich das Digital-Health-Start-up Tricode, das zwei Kieler noch während ihres Studiums an der Fachhochschule (FH) Kiel im Januar 2020 gegründet haben, über den Titel Health-i-Pionieer freuen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hatten sie die App „Statusplus Blutspende“ entwickelt, um Blutspenden zu digitalisieren. Seit ihrem Launch am 14. Juni 2020 haben über 7.000 Menschen die „Statusplus Blutspende“-App heruntergeladen und nutzen sie aktiv zum regelmäßigen Blutspenden.

    Die Freude beim Tricode-Team in Kiel ist riesengroß. Noch nicht einmal fünf Monate sind seit dem Launch der App „Statusplus Blutspende“ vergangen, und jetzt gehört das Start-up Tricode u.a. gemeinsam mit dem Impfstoffhersteller Curevac zu den vier Health-i-Pioneers des Jahres 2020. „Das ist eine unglaubliche Ehre und macht uns stolz“, erklärt Tricode-Geschäftsführer Jonas Reinhardt. „Als Gesundheitspionier 2020 ausgezeichnet zu werden, ist für uns ein großes Signal, das uns sagt: ‚Was ihr macht, ist wirklich richtig gut und wichtig für unser Gesundheitssystem und unsere Gesellschaft‘. Wir wollen die Statusplus Blutspende damit noch stärker bundesweit adressieren.“

    Aktuell dient die App, die auf allen gängigen Smartphones genutzt werden kann, als direkte Schnittstelle der Spender*innen zum UKSH. Die Nutzer*innen können z.B. ihren Blutspende-Ausweis und ihr Blutbild digital abrufen, erfahren, wann sie theoretisch wieder spenden könnten und wann eine Spende transfundiert wurde. Seit ihrem Launch am 14. Juni 2020 haben über 7.000 Menschen die „Statusplus Blutspende“-App heruntergeladen und nutzen sie aktiv zum regelmäßigen Blutspenden.

    Kliniken und Blutspende-Dienste erhalten ihrerseits die z.B. Möglichkeit, mit wenigen Mausklicks alle Spender*innen über die aktuellen Blutvorräte zu informieren oder individualisierte Push-Benachrichtigungen zu versenden. So ist bei Versorgungsengpässen ein Spendenaufruf an die App möglich, um viel schneller als bisher in Notsituationen reagieren zu können. Geplant ist außerdem die Digitalisierung von Spender-Fragebögen, um den Dokumentationsaufwand in den Blutspende-Einrichtungen zu minimieren und die Verweildauer vor Ort zu halbieren.

    Aktuell verhandelt Reinhardt mit weiteren Blutspende-Diensten außerhalb Schleswig-Holsteins über eine Einführung der App. Mit dem nächsten Release plant das Team einige Verbesserungen: Die Spender*innen sollen noch leichter in die App eingeführt werden, die Übersicht wird überarbeitet. Außerdem strebt das Tricode-Team technische Weiterentwicklungen für die Kliniken an, erklärt Reinhardt: „Hierbei geht es primär um die Auswertungen des Spendenverhaltens. Wie oft kommen Spenderinnen und Spender bestimmter Blutgruppen, wie sind die saisonale Verläufe von Bedarfen und einiges mehr. Es bleibt also weiterhin spannend!“


    Weitere Informationen:

    https://blutspende.sh Weitere Informationen zur „Statusplus Blutspende App“:


    Anhang
    attachment icon Pressemeldung anlässlich des Launchs der App

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Das Kieler Start-up Tricode ist als Gesundheitspionier ausgezeichnet worden: (v.l.) Jonas Reinhardt, Nikita Segal, Kathrin Boersch und Benno Lauther


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).