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19.11.2020 10:40

COVID-19 und Multimorbidität: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

Caroline Wichmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    Was passiert, wenn COVID-19 auf andere Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria trifft? Diese Frage ist in Entwicklungs- und Schwellenländern besonders relevant. Multimorbidität, das Nebeneinander von zwei oder mehr Erkrankungen, stellt im Bereich der Infektionskrankheiten jedoch auch für die Industrieländer eine wachsende Herausforderung dar. Was passiert mit dem menschlichen Körper, wenn er von mehreren Infektionskrankheiten betroffen ist? Wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Politik und Gesellschaft im Umgang mit dem Thema COVID-19 und Multimorbidität beraten?

    Hierzu diskutieren am Donnerstag, 26. November, internationale Expertinnen und Experten bei einem englischsprachigen virtuellen Podiumsgespräch.

    Internationales virtuelles Leopoldina-Podiumsgespräch
    "COVID-19 and Multimorbidity: How to Deal with Multiple Infectious Diseases in Parallel?"
    Donnerstag, 26. November 2020, 17 bis 18:15 Uhr (MEZ)

    Das Podiumsgespräch wird von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gemeinsam mit der Academy of Science of South Africa (ASSAf, Südafrika), der Académie des Sciences et Techniques du Sénégal (ANSTS, Senegal), der Ethiopian Academy of Sciences (EAS, Äthiopien) und der Academy of Medical Sciences (AMS, Vereinigtes Königreich) organisiert. Bei der Veranstaltung diskutieren:

    - Prof. Wondwossen Amogne, College of Health Sciences, Addis Ababa University, Addis Abeba, Äthiopien
    - Prof. Peter Calverley (Mitglied der AMS), Institute of Ageing and Chronic Disease, University of Liverpool, Vereinigtes Königreich
    - Prof. Quarraisha Abdool Karim (Mitglied der ASSAf), Centre for the AIDS Programme of Research in South Africa (CAPRISA), Doris Duke Medical Research Institute, Durban, Südafrika
    - Prof. Stefan H. E. Kaufmann (Mitglied der Leopoldina), Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin, Deutschland
    - Prof. Papa Salif Sow (Mitglied der ANSTS), Dakar, Senegal

    Die virtuelle Live-Veranstaltung wird von der TV-Journalistin und Moderatorin Vivian Upmann, Deutschland, moderiert.

    Mit dieser Diskussion setzt die Leopoldina ihre Reihe "Leopoldina International" fort. Ziel der virtuellen Podiumsgespräche, die sie gemeinsam mit internationalen Partnerinstitutionen durchführt, ist der wissenschaftliche Dialog der internationalen Wissenschaftsgemeinde untereinander und mit der Öffentlichkeit. Bisherige Themen waren "The Hidden Crisis: Mental Health in Times of COVID-19" und "Contact Tracing Apps: Promising Tool in the Fight Against COVID-19?".

    Weitere Informationen finden Sie unter: www.leopoldina.org/livp

    Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Registrierung ist erforderlich unter folgendem Link: https://zoom.us/webinar/register/WN_Q2fW1VF-T02ty822PKlhKQ


    Weitere Informationen:

    http://www.leopoldina.org/livp
    https://zoom.us/webinar/register/WN_Q2fW1VF-T02ty822PKlhKQ


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
    Deutsch


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