idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project



Teilen: 
20.11.2020 08:05

Das Center for Ethics and the Digital Society (CEDIS): Ein neuer Potenzialbereich der TU Kaiserslautern

TU Kaiserslautern Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Kaiserslautern

    CEDIS wirft einen interdisziplinären Blick auf digitale Technologien, allen voran die Künstliche Intelligenz (KI). Wissenschaftler*innen aus Philosophie, Informatik, Politikwissenschaft, Pädagogik und anderen gesellschaftlich relevanten Bereichen erforschen künftig an der TU Kaiserslautern (TUK) gemeinsam, wie sich derartige Schlüsseltechnologien ethisch und gesellschaftlich vertretbar zum Einsatz bringen lassen.

    Ausgehend von den technischen Innovationen der elektronischen Datenverarbeitung hat die Digitalisierung in nur wenigen Jahren weltweit alle Bereiche der Gesellschaft massiv verändert. Politik, Wirtschaft und Kultur sehen sich mit radikalen Umbrüchen konfrontiert, die es miteinander zu gestalten gilt.

    „Ziel unserer wissenschaftlichen Arbeit im neu geschaffenen universitären Potenzialbereich an der Schnittstelle von Ethik, KI-Forschung, Gesellschaft, Bildung und Politik ist es, die damit einhergehenden Transformationsprozesse in den unterschiedlichen Lebensbereichen, wie etwa Gesundheitswesen, Arbeit, Sozialisation, Umwelt usw., zu analysieren und kritisch zu reflektieren“, erläutert die Ethikerin Prof. Dr. Karen Joisten, die CEDIS als Sprecherin nach außen repräsentiert. „So wird es möglich, die jeweiligen Anwendungen mit ihren Chancen und Risiken im Blick auf das Individuum und die Gemeinschaft zu hinterfragen, Handlungsoptionen für Gesellschaft sowie Politik zu formulieren und abzuwägen.“

    Gleichzeitig wird das CEDIS in gemeinsamen Projekten Firmen und Unternehmen unterstützen im Hinblick darauf, wie sich KI oder andere Software verantwortlich entwickeln bzw. einsetzen lässt. Nicht zuletzt sollen durch Kooperationen philosophischer, technischer, sozialwissenschaftlicher sowie wirtschaftlicher Forschungsperspektiven ethisch vertretbare Anwendungskonzepte entwickelt werden, die individuelle und gemeinschaftliche Gestaltungsprozesse fördern, sie transparent machen und einer humanen Gesellschaft dienen.

    CEDIS wird von der TU Kaiserslautern in einem Begleitprogramm zur Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

    Mitglieder:
    Prof. Dr. Karen Joisten (Philosophie) – Sprecherin
    Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Politikwissenschaft) – Co-Sprecher
    Prof. Dr. Katharina Zweig (DFKI) – Co-Sprecherin
    Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs (Allgemeine Pädagogik)
    Prof. Dr. Didier Stricker (DFKI)
    apl. Prof. Dr. Klaus Wiegerling (Philosophie)

    Fragen beantwortet:
    Dr. Ingo W. Gerhartz
    Tel.: 0631 205-5526
    E-Mail: info@CEDIS.uni-kl.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


    Sie vertreten das CEDIS nach außen: Prof. Dr. Karen Joisten (Philosophie), Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Politikwissenschaft) und Prof. Dr. Katharina Zweig (DFKI).


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).