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27.11.2020 11:46

Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil besucht Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen

Dr. Manuela Schüngel Stabsstelle Presse und Kommunikation
Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH

    Landesvater ist beeindruckt von der Grundlagenforschung des Leibniz-Instituts DSMZ

    (Braunschweig, 27. November 2020): Am 26. November 2020 besuchte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH auf dem Science Campus Braunschweig-Süd. Im Gespräch mit der Geschäftsführung informierte sich der Landeschef über die umfangreichen Sammlungs- und Forschungstätigkeiten der weltweit agierenden und vielseitigsten Bioressourcensammlung. Begleitet wurde Stephan Weil vom Braunschweiger Landtagsabgeordneten Dr. Christos Pantazis (SPD).
    „Wir freuen uns sehr, dass wir nur zwei Tage, nachdem wir das sehr positive Ergebnis der Evaluierung unseres Instituts durch die Leibniz-Gemeinschaft erhalten haben, den Ministerpräsidenten hier bei uns begrüßen zu dürfen“, so die duale Geschäftsführung der DSMZ, Bettina Fischer und Prof. Dr. Jörg Overmann. Im Rahmen einer Führung durch das Leibniz-Institut besuchte Ministerpräsident Stephan Weil auch das neu bezogene Zentrum für Wirkstoff und Funktionelle Genomforschung auf dem Science Campus Braunschweig-Süd, das die DSMZ gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und der TU Braunschweig errichtet hat. Hier entsteht unter anderem das weltweit erste voll automatisierte Lager für gefriergetrocknete Bioressourcen wie beispielsweise Bakterien mit einer Kapazität von einer Millionen Lagerplätzen. „Nach dem Besuch war ich sehr beeindruckt. Im Kern geht es darum, nach und nach sämtliche Zelllinien, Bakterien, Viren und Pilz-Stämme zu identifizieren, ihre Eigenschaften festzustellen und dann zu prüfen, wie man dieses biologische Material zugunsten der Menschheit einsetzen kann. Es handelt sich Grundlagenforschung vom Allerfeinsten, die ich in Braunschweig kennengelernt habe“ fasst der Ministerpräsident seinen Besuch an der DSMZ zusammen.
    Der Landtagsabgeordnete der SPD, Dr. Christos Pantazis, ergänzt: "Ich bin tief beeindruckt von der herausragenden mikrobiologischen und zellbiologischen Forschung des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH hier vor Ort in Braunschweig, die zurecht erst just durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft turnusgemäß als essentielle Forschungsinfrastruktur erfolgreich evaluiert wurde. Insbesondere die Entwicklung einer zukunftsfähigen Strategie für die Digitalisierung mit dem Vorhaben DSMZ Digital Diversity eröffnet Möglichkeiten, dieses biologische Material zugunsten der Menschheit effektiv verfügbar zu machen.“

    DSMZ-Pressekontakt:
    PhDr. Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
    Tel.: 0531/2616-300
    Email: press@dsmz.de

    Über das Leibniz-Institut DSMZ
    Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische Ressourcen (Bakterien, Archaeen, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen, Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr. 511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit, biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 73.000 Kulturen sowie Biomaterialien und hat 198 Mitarbeiter. www.dsmz.de

    Über die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.000 Personen, darunter 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, jedermann
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    von links nach rechts: Nds. Ministerpräsident Stephan Weil, MdL Dr. Christos Pantazis, Administrative Geschäftsführerin DSMZ Bettina Fischer, Wissenschaftlicher Direktor DSMZ Prof. Dr. Jörg Overmann


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    Ministerpräsident Stephan Weil beim Blick durch ein Mikroskop in einem Forschungslabor der DSMZ


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