idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
09.12.2020 12:35

Neuer Sonderforschungsbereich (SFB) zur künstlichen Intelligenz startet 2021

Katja Werner Presse
IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

    Förderung des neuen SFB „Neuroelektronik: Biologisch inspirierte Informationsverarbeitung“ durch die DFG mit rund 11,5 Millionen Euro

    Mit einem Fördervolumen von 11,5 Millionen Euro wird der neue Sonderforschungsbereich „Neuroelektronik: Biologisch inspirierte Informationsverarbeitung“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und unterstreicht damit den großartigen Erfolg der bisher erbrachte Forschungsleistung des auslaufenden Forschungsverbundes bestehend aus der Christian-Albrechts-Universität Kiel als der Sprecherhochschule sowie den Partnerinstitutionen: Ruhr-Universität Bochum, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Technische Universität Ilmenau, Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt/Oder, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Technische Hochschule Lübeck sowie das University College Cork, Irland.
    Das Ziel des neuen SFB ist es, Erkenntnisse über die Informationswege in Nervensystemen auf die technische Informationsverarbeitung zu übertragen, um die Muster- und Spracherkennung oder die Energieeffizienz bestehender Systeme zu verbessern.
    Wenn es um kognitive Fähigkeiten wie die Mustererkennung geht, funktioniert das menschliche Gehirn sehr effizient, auch wenn die Prozessoren der heutigen Computer immer leistungsfähiger werden. Die Forschungspartner sind davon überzeugt, dass das Gehirn ein wertvolles biologisches Vorbild für neue Ansätze der Informationsverarbeitung ist. Einer der Kernbausteine des neuen Technologieansatzes ist das sogenannte memristive Bauelement. Dieses elektronische Speicherbauelement ist in der Lage, sich durch die Änderung seines elektrischen Widerstandes an den Verlauf von elektrischen Signalen zu "erinnern".
    Eine der wesentlichen Aufgaben des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik (IHP) ist die Entwicklung umfassender Memristor-Modelle, die das Verhalten von CMOS-integrierten memristiven Bauelementen widerspiegeln. Das Projekt soll die funktionale Simulation in der Schaltkreisentwurfsebene realisieren, um die Herstellung von neuromorphen Chips in naher Zukunft zu ermöglichen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Christian Wenger


    Bilder

    Modellhafter neuromorpher Chip
    Modellhafter neuromorpher Chip

    IHP


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

    Modellhafter neuromorpher Chip


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).