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16.12.2020 10:02

Zusammen denken – digital und international

Beatrice Liebeheim-Wotruba Referat Hochschulmarketing & Kommunikation
Hochschule Ruhr West

    Erfolgreicher Projektantrag erzielt 500.000 Euro für internationale Blended Learning Projekte

    Lernen im virtuellen Raum wird spannend – und herausfordernd – wenn es kollaborative und internationale Komponenten beinhaltet. Collaborative Online International Learning, kurz COIL, ist ein solches Lernformat, das virtuelle, kollaborative und internationale Aspekte verbindet. „HAW International“ wird durch Mittel des BMBF finanziert und hat zum Ziel, die Internationalisierung von Fachhochschulen (HAW) zu stärken.

    Bottrop / Mülheim an der Ruhr, 16. Dezember 2020. Lernen im virtuellen Raum wird spannend – und herausfordernd – wenn es kollaborative und internationale Komponenten beinhaltet. Collaborative Online International Learning, kurz COIL, ist ein solches Lernformat, das virtuelle, kollaborative und internationale Aspekte verbindet. Die Arbeitsgruppe „Internationalisierung“ der HRW, in der jeder Fachbereich, die Präsidentin und das International Office vertreten sind, war erfolgreich mit ihrem Antrag „HRW Goes COIL“ im Förderprogramm „HAW International“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Etwa 500.000 Euro stellt der DAAD der HRW für den Projektzeitraum von zwei Jahren zur Verfügung, um insgesamt zwölf COIL-Projekte (Collaborative Online International Learning-Projekte) zu entwickeln und umzusetzen.

    Collaborative Online International Learning Projekte sind Lehrprojekte, die gemeinsam mit einer oder mehreren internationalen Partnerhochschulen virtuell durchgeführt werden. Im blended-learning Format lernen sich die Studierenden zum Beginn und Ende ihres Projekts durch gegenseitige Besuche an den Hochschulstandorten persönlich kennen. Während der Vorlesungen oder Seminare arbeiten sie in international gemischten und virtuell vernetzten Teams gemeinsam an ihren Aufgaben. Diese Form der Zusammenarbeit ermöglicht vielen Studierenden internationale Begegnung und simuliert den globalisierten Berufsalltag.

    Damit erreichen COIL-Projekte auch Studierende, die aus unterschiedlichsten Gründen kein Auslandssemester realisieren können. COIL-Projekte fördern zugleich Kompetenzen im Um-gang mit digitalen Tools und Medien, Fremdsprachenkenntnisse und natürlich interkulturelle Fähigkeiten. Sie tragen dazu bei, Studierende auf die Herausforderungen des globalisierten Arbeitsmarkts vorzubereiten.

    Durch „HRW goes COIL“ entsteht im International Office ein Kompetenzzentrum für COIL-Projekte, welches die Fachbereiche organisatorisch und inhaltlich beim Aufbau und der Durchführung ihrer internationalen Lehrprojekte unterstützt. In jedem Fachbereich wird während der Projektlaufzeit mindestens ein Pilotprojekt entwickelt und umgesetzt. Darüber hinaus sind für je-den Fachbereich zwei weitere Projekte eingeplant. Durch „HRW Goes COIL“ sollen nachhaltige Strukturen für den Einsatz von COIL-Projekten in den Curricula der HRW geschaffen werden.

    Die Projektleitung liegt fachbereichsübergreifend bei Prof. Dr. Jan Pawlowski (Institut Informatik) und Prof. Dr. Karla Ohler-Martins (Wirtschaftsinstitut): „Das Projekt wird Studierenden und Lehrenden aller Fachbereiche viele neue Erfahrungen ermöglichen. Für die Internationalisierung an der HRW bedeutet das einen großen Sprung.“

    Das Programm „HAW International“ wird durch Mittel des BMBF finanziert und hat zum Ziel, die Internationalisierung von Fachhochschulen (HAW) zu stärken. Der erfolgreiche Antrag wurde im Modul A gestellt, welches die Weiterentwicklung der Internationalisierung in Verbindung mit weiteren strategischen Ausrichtungen der Hochschulen, wie Digitalisierung und Chancengerechtigkeit, fördert.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Jan Pawlowski


    Weitere Informationen:

    http://www.hochschule-ruhr-west.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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