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17.12.2020 17:15

E-Mobility-Studie: Studierende bereit, fast 3000 Euro Aufpreis für Elektroautos zu bezahlen

Clemens Müller-Kocksch Presse + Kommunikation
IUBH Internationale Hochschule GmbH

    Auf einen Blick

    - Bei Autoanschaffungen in den nächsten drei Jahren planen 25 Prozent den Kauf elektrifizierter Autos
    - Elektrofahrzeuge müssen für die Hälfte der Befragten mindestens 500 Kilometer Reichweite haben
    - Tesla bekannteste E-Auto-Marke, VW und BMW-Modelle sind jedoch beim Kauf beliebter

    Die IUBH Internationale Hochschule, mit über 40.000 Studierenden eine der größten Hochschulen Deutschlands, stellt heute die Ergebnisse der ersten Mobility Kompass Studie vor. Die Studie, in der über 2.500 Studierende befragt wurden, zeichnet ein differenziertes Bild zur Einstellung zu Mobilität und Elektroautos bei den Autokäufern von morgen. Es zeigt sich: Potenzielle Käufer sind bereit, mehr zu bezahlen, aber Reichweite und Ladezeiten von E-Autos schrecken viele noch ab.

    Während als wichtigster Kaufgrund für Elektrofahrzeuge zuerst die Umweltvorteile genannt werden – 41 Prozent der Befragten führten das an – sind für die persönliche Entscheidung letztlich doch praktische Aspekte wie Kosten und Reichweite entscheidend. So zeigt die Studie, dass erst ab einer Reichweite von über 500 Kilometern der Kauf tatsächlich erwogen wird. Gleichzeitig wird auch deutlich, dass eine klar vorhandene Bereitschaft exisitiert, einen höheren Preis für die Elektromobilität zu zahlen. Die Käufer von morgen sind bereit, für ein E-Auto durchschnittlich 2880 Euro mehr hinzulegen als für einen herkömmlichen Verbrenner.

    Hohes Geschäftspotential für deutsche Auto-Marken an ungewohnter Stelle

    Tesla hat sich klar als bekannteste Marke positioniert – jeder zweite Befragte kennt die E-Autos des US-amerikanischen Unternehmens. BMW folgt mit weitem Abstand mit 16 Prozent in der Bekanntheit seines elektrischen Fahrzeugangebots, obwohl einzelne Modelle schon länger verfügbar sind als von Tesla. Volkswagen (9,1 Prozent), Audi (5 Prozent) und Renault (4 Prozent) folgen auf den nächsten Plätzen, sind den Befragten aber deutlich weniger präsent als Tesla.

    Bei wirklichen Kaufentscheidungen gibt es jedoch gute Nachrichten für die deutschen Automarken: Bei der Frage, welche Marke tatsächlich für den Kauf eines Elektroautos erwogen wird, ergibt sich ein anderes Bild. Gerade bei den Einstiegsmodellen liegt VW mit 28 Prozent vorne, gefolgt von BMW mit 14 Prozent und Tesla belegt nur Rang drei mit 11 Prozent.

    „Mobility Kompass“ deckt Wünsche und Bedürfnisse der künftigen Autokäufer auf

    Elektromobilität ist eines der wichtigsten Wachstumsthemen für die Automobilwirtschaft. Ziel der Studie ist es, die tatsächlichen Präferenzen und Bedürfnisse der Zielgruppen jenseits der öffentlichen Diskussion zu ergründen. Um daraus Trends und Entwicklungen im Nutzerverhalten abzuleiten, startet die IUBH Internationale Hochschule mit dieser Studie einen jährlichen Mobility Kompass. Im Rahmen ihres Dualen Studiums an der IUBH Internationale Hochschule können sich die Studierenden so an praxisorientierten Forschungsprojekten beteiligen und wichtige Impulse in den beteiligten Partnerunternehmen einbringen.

    Prof. Dr. Christian Lucas, Experte für Marketing und Kommunikation, ordnet die Ergebnisse ein: „Die Studie zeigt auf, wie das enorme Absatzpotential des Massenmarktes für Elektromobilität in Deutschland aktiv gehoben werden kann. Die Automobilindustrie sollte die verbleibende Zeit nutzen, ihre Marketing- und Kommunikationsanstrengungen auf die wahren Bedürfnisse der zukünftigen Käufergeneration anzupassen.“ Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter folgendem Link: https://www.iubh-university.de/wp-content/uploads/DS_White_paper_Mobility_kompas...


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Pressekontakt
    IUBH Internationale Hochschule
    Clemens Müller-Kocksch
    Tel › +49 172 89 89 721
    presse@iubh.de


    Originalpublikation:

    https://www.iubh-university.de/wp-content/uploads/DS_White_paper_Mobility_kompas...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Energie, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
    Deutsch


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