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18.12.2020 16:50

WASHaLOT: FHP-Wasserlabor unterstützt im Kampf gegen Corona-Pandemie in Südostasien und Afrika

Steffi Brune Stabsstelle Hochschulkommunikation
Fachhochschule Potsdam

    Das Wasserlabor des Fachbereichs Bauingenieurwesen unterstützt im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Massenproduktion der an der Hochschule entwickelten Handwaschanlage „WASHaLOT II“. Sie verbessert langfristig die Hygienebedingungen an infrastrukturschwachen Standorten in Entwicklungsländern.

    In vielen Regionen Südostasiens und Afrikas fehlen oft Wasser- sowie Abwasserinfrastrukturen, sodass eine sanitäre Grundausstattung für die tägliche Handhygiene nicht gewährleistet werden kann. Dieser Umstand stellt ein großes Problem zur Einhaltung der AHA-Regeln und damit zur Bekämpfung der Corona-Pandemie dar.

    Mit der 2017 im Wasserlabor des Fachbereichs Bauingenieurwesen entwickelten Handwaschanlage „WASHaLOT II“ erlernen Kinder- und Jugendliche im Rahmen der Schulbildung Hygienemaßnahmen durch ritualisierte Handwaschgänge. Auch für den Einsatz im humanitären Bereich ist die Anlage sehr gut geeignet, weil sie mit wenigen Vorkenntnissen und einfachen Materialien hergestellt werden kann. Sie ist gegenüber äußeren Einflüssen robust und weist einen niedrigen Wasserverbrauch auf.

    „WASHaLOT II“ wurde bisher in einer Manufaktur in Kambodscha vorgefertigt und in Schuleinrichtungen montiert. Da die Nachfrage unter Pandemiebedingungen rasant anstieg, unterstützt das Wasserlabor der FH Potsdam bei der Massenproduktion der Handwaschanlage. Gleichzeitig wurde die „WASHaLOT3.0“ für Pandemiebedingungen optimiert. In Kürze sollen mehrere Tausend Anlagen in Asien und Afrika hergestellt und verteilt werden.

    Wasserlabor der FH Potsdam

    Im Wasserlabor des Fachbereichs Bauingenieurwesen können Kenntnisse der Wasserwirtschaft und des Wasserbaus sowie der Siedlungswasserwirtschaft anschaulich vertieft werden. Untersuchungen zur chemisch/physikalischen sowie mikrobiologischen Qualität von Trink-, Oberflächen-, Grund- und Abwässern sind möglich.

    Internationale Kooperation

    Die Handwaschanlage wurde im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH entwickelt und finanziert. Sie wird für die Empfänger kostenlos zur Verfügung gestellt. Die GIZ ist eine Organisation der Entwicklungszusammenarbeit, die im Auftrag verschiedener Ministerien der Bundesrepublik Deutschland international tätig ist.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr.-Ing. Jens Nowak
    Fachgebiet Wasserwesen
    E-Mail: jens.nowak@fh-potsdam.de

    Axel Schäfer
    Laboringenieur
    E-Mail: axel.schaefer@fh-potsdam.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Bauwesen / Architektur, Maschinenbau, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


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