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04.01.2021 10:18

GWZO und MESROP verknüpfen ihre Armenier-Forschung

Prof. Dr. Stefan Troebst Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)

    Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig und die MESROP Arbeitsstelle für Armenische Studien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wollen im Raum Halle-Leipzig die Forschung zur Geschichte und Kultur der Armenier dauerhaft stärken und haben dazu eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

    Die vorerst auf zwei Jahre angelegte Vereinbarung ist zum 01.01.2021 in Kraft getreten. Sie sieht unter anderem gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen sowie Publikationen zur Armenier-Forschung und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch vor. Dafür soll an jedem der beiden Häuser für zwei Jahre eine wissenschaftliche Stelle geschaffen werden. Die Wissenschaftler*innen werden an der MESROP Arbeitsstelle und am GWZO unter anderem die Fortsetzung der Arbeiten an der deutsch-englischen GWZO-Publikationsreihe "Armenier im östlichen Europa - Armenians in Eastern Europe", die Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen, die Pflege der Kooperationsbeziehungen der beiden Partner in der Armenier-Forschung und die Konzipierung mindestens eines gemeinsamen Drittmittelprojektes betreuen. Mittelfristig wird eine weitere institutionelle Verdichtung der einschlägigen Forschungsinfrastruktur in Mitteldeutschland angestrebt.

    Das 1998 gegründete MESROP Zentrum für armenische Studien ist eine interdisziplinäre Arbeitsstelle an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Seminar Christlicher Orient und Byzanz / Orientalisches Institut. Das Zentrum widmet sich u.a. der interdisziplinären Erforschung der armenischen Kultur und Geschichte in internationaler und ökumenischer Zusammenarbeit und der Vernetzung der Armenier-Forschung im deutschsprachigen Raum.
    https://mesrop.uni-halle.de/

    Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) erforscht in vergleichender Perspektive die historischen und kulturellen Gegebenheiten im Raum zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart. Das GWZO führt seit rund zehn Jahren Forschungen zur Geschichte der Armenier im östlichen Europa, insbesondere im östlichen Mitteleuropa, durch. Es publiziert seine Veröffentlichungen zu diesem Forschungsgebiet in der Publikationsreihe "Armenier im östlichen Europa - Armenians in Eastern Europe". Das GWZO unterhält diesbezüglich vertragliche Kooperationsbeziehungen mit der Katholischen Péter-Pázmány-Universität in Budapest und der Calouste Gulbenkian Foundation in Lissabon.
    https://www.leibniz-gwzo.de

    Weitere Pressemitteilungen des GWZO zum Thema:

    GWZO und Gulbenkian-Stiftung intensivieren Zusammenarbeit in der Armenierforschung, 13.11.2019
    https://bit.ly/2JWvWq5

    Internationale Forschung und Lehre zu den Armeniern im östlichen Europa wird gebündelt, 20.03.2018
    https://bit.ly/3a3bhv3

    Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Stefan Troebst
    stefan.troebst@leibniz-gwzo.de


    Weitere Informationen:

    http://Interview mit Prof. Dr. Stefan Troebst (GWZO) zur Armenierforschung am GWZO sowie zur Publikationsreihe "Armenians in Eastern Europe - Armenier im östlichen Europa" (auf Englisch): https://youtu.be/gPn5dWh4qJQ


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Geowissenschaften, Geschichte / Archäologie, Kulturwissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Kooperationen, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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