idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore



Teilen: 
08.01.2021 09:35

Wissenschaftler der Uni Witten/Herdecke gewinnt Forschungspreis zu neurodegenerativen Erkrankungen

Jan Vestweber Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Prof. Dr. Ulf Kallweit von der Universität Witten/Herdecke wurde mit dem 1. Preis der Stiftung Franco Regli ausgezeichnet und gehört zu den führenden Experten bei der vom Volksmund „Schlafkrankheit“ genannten Narkolepsie

    Prof. Dr. Ulf Kallweit von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) ist mit dem 1. Preis der Stiftung Franco Regli im Bereich der Forschung von neurodegenerativen Erkrankungen ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am 7. Januar 2021 virtuell in Zürich statt. Geehrt wurde der Wittener Forscher für seine Arbeit zur Erforschung der Krankheitsentstehung der Narkolepsie.

    Narkolepsie ist eine neurologische Erkrankung, die mit einer Störung der Schlaf-Wach-Regulation einhergeht. Bei der Erkrankung besteht eine Interaktion zwischen dem Immunsystem (Abwehrsystem) und dem zentralen Nervensystem. Körpereigene Abwehrzellen führen zu einem selektiven Untergang einer Gruppe spezialisierter Nervenzellen. Diese Nervenzellen produzieren einen Botenstoff, Hypokretin, der wesentlich für die Regulation von Schlaf und Wachheit von Bedeutung ist. Dieser immunvermittelte Untergang der Zellen wurden von Prof. Kallweit und seinen Kolleginnen und Kollegen erforscht.

    Die Stiftung Franco Regli unterstützt Forschung zum Thema neurodegenerative Erkrankungen und prämiert wissenschaftliche Arbeiten aus diesem Bereich.

    Prof. Kallweit gehört zu den führenden Experten bei der vom Volksmund „Schlafkrankheit“ genannten Narkolepsie. Zuvor wurde er bereits mit dem Forschungspreis der Italienischen Narkolepsie-Gesellschaft (2018), der James H. Nakano Citation für Scientific Excellence (CDC, 2019) und dem Pfizer Forschungspreis (2020) ausgezeichnet.

    Die prämierte Arbeit:
    Daniela Latorre, Ulf Kallweit, Eric Armentani, Mathilde Foglierini, Federico Mele, Antonino Cassotta, Sandra Jovic, David Jarrossay, Johannes Mathis, Francesco Zellini, Burkhard Becher, Antonio Lanzavecchia, Ramin Khatami, Mauro Manconi, Mehdi Tafti, Claudio l. Bassetti and Federica Sallusto. T cells in patients with narcolepsy target self-antigens of hypocretin neurons. Nature 562: 63-68

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Ulf Kallweit, Ulf.Kallweit@uni-wh.de oder 02302 / 926-184

    Ansprechpartner Presseteam: Jan Vestweber, jan.vestweber@uni-wh.de oder 02302 / 926-946

    Über uns:
    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.700 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

    www.uni-wh.de / blog.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).