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13.01.2021 11:18

Mit Biokunststoffen in die Zukunft

Christiane Barth M. A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Kaiserslautern

    Im Rahmen des Projekts „Waste to Value - Mikroorganismen verändern die Westpfalz (W2V)“ veranstalteten die Verbundpartner Hochschule Kaiserslautern, ZukunftsRegion Westpfalz und Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens einen Online-Workshop zum Thema biobasierte Kunststoffe, Klebstoffe und Verbundwerkstoffe. Zum Themenworkshop fanden sich über ein Dutzend interessierter Unternehmen virtuell zusammen.

    Clevere Kunststoffe, die sich selbst abbauen können? Verbundwerkstoffe mit eingebauter Recycle-Anleitung? Was ist alles machbar? Welche Ideen schaffen neue Perspektiven für die Region Westpfalz?
    Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Waste to Value - Mikroorganismen verändern die Westpfalz (W2V)“ veranstalteten dazu die Verbundpartner Hochschule Kaiserslautern, ZukunftsRegion Westpfalz und Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens einen Online-Workshop zum Thema biobasierter Kunststoffe, Klebstoffe und Verbundwerkstoffe.

    Nach einer Kick-Off-Veranstaltung im Oktober letzten Jahres und zahlreichen Gesprächen mit potentiellen Partnern aus Industrie und Wirtschaft kamen nun über ein Dutzend interessierter Unternehmen zusammen. Der virtuell durchgeführte Themenworkshop adressierte firmenspezifische Fragestellungen zu Entwicklungsbedarfen und Realisierungswahrscheinlichkeiten für gemeinsame Forschungsprojekte bezüglich Biokunststoffe der Zukunft.

    Im Fokus standen Informationen zu Biokunststoffen und die technische Umsetzbarkeit. Beispielsweise zur Herstellung und Optimierung von biobasierten Kunst- und Verbundwerkstoffen: Wie kann man diese technisch und ökonomisch bewerten? Welche Möglichkeiten zur nachhaltigen Produktion und Optimierung existieren? Wie kann man den Einsatz in Verbundwerkstoffen und in mehrkomponentigen komplexen Produkten prüfen? Aber auch Recyclingkonzepte und Kreislaufwirtschaft wurden behandelt. Zum Beispiel, dass bereits bei der Produktion eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft und Recyclingkonzepte berücksichtigt werden müssen oder wie man den Einsatz und die Optimierung von Werkstoffen und Materialien gestaltet, damit sie sich am Ende des Lebenszyklus zurückgewinnen und recyclieren lassen. Dabei müssen sowohl Verfahren zur Trennung von Verbundwerkstoffen, z.B. deaktivierbare bzw. abschaltbare Klebstoffe, als auch Erfassungssysteme (Sensoren für Biokunststoff) beim mechanischen Recycling (Wertstofftrennung) entwickelt werden.

    Das Ziel des BMBF-Bündnisses „Waste to Value“ ist die Verbindung der traditionellen Kompetenzen in Bereichen wie Kleb- und Dichtstoffe, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe mit auf dem Einsatz von Mikroorganismen basierenden Technologien der weißen Biotechnologie. Hierdurch sollen nachhaltige Wachstumseffekte für die Regionalwirtschaft und Beschäftigungseffekte für den regionalen Arbeitsmarkt erzeugt werden.

    Weitere Informationen auf unserer Projekt-Webseite unter http://www.W2V-rlp.de

    Ansprechpartner: Dr. Michael Lakatos (Verbundprojektleiter, Hochschule Kaiserslautern)


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Michael Lakatos


    Weitere Informationen:

    http://Projekt-Webseite http://www.W2V-rlp.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Biologie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


    Logo "Waste2Value"


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