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14.01.2021 13:29

Neuer Termin für den ersten „Frankfurter Zukunftskongress“: 23. und 24. Februar 2021 in digitaler Form

Sarah Blaß Kommunikation und Veranstaltungsmanagement
Frankfurt University of Applied Sciences

    Die Zukunft dreifach denken: nachhaltig, digital und werteorientiert/Keynote von Richard David Precht über die drei großen Themen Planet Erde, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit /Michel Friedman spricht über Demokratie

    Der erste „Frankfurter Zukunftskongress“ findet nun am 23. und 24. Februar 2021 in digitaler Form statt. Ursprünglich war dieser im April 2020 geplant gewesen, musste aber aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Gemeinsam mit der Kommunikationsberatung Mandelkern Marketing & Kommunikation richtet die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) unter dem Motto „Frische Ideen angewandt“ den Kongress aus. Er verbindet die herausfordernden Zukunftsthemen Planet Erde, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit – zudem wird das Thema Demokratie als umfassende Klammer durch Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, Center for Applied European Studies (CAES), thematisiert. Warum die erst genannten drei großen Themen gemeinsam gedacht werden müssen, erläutert in seiner Keynote am 23. Februar der Philosoph und Publizist Richard David Precht. Die Neurowissenschaftlerin Franca Parianen wird in der zweiten Keynote des Tages der Frage nachgehen, warum wir uns manchmal nicht zum richtigen Handeln motivieren können, obwohl wir es eigentlich besser wissen. Danach widmen Precht und Parianen sich gemeinsam den Themen Digitalisierung und New Work. Zudem werden sich die Teilnehmenden am 24. Februar in sogenannten Denkräumen austauschen und möglichst konkrete Ideen für ihre eingebrachten Herausforderungen produzieren.

    Schirmherr des Kongresses ist Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Anmeldungen sind unter https://www.frankfurter-zukunftskongress.de/anmeldung möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 90 Euro netto. Der Kongress fungiert nun zudem als ein wichtiges Event des Jubiläumsjahres der Hochschule, da die Frankfurt UAS ihren 50. Geburtstag in diesem Jahr feiert.

    „Ziel ist es, mit dem Frankfurter Zukunftskongress den führenden Diskurs in der Region Frankfurt/Rhein-Main über die Lebens- und Arbeitswelt von morgen zu etablieren. Wenn es um praktische Lösungen für die Themen der Zukunft geht, ist die Frankfurt University of Applied Sciences die richtige Partnerin in der Region. Mit unseren Forschungsschwerpunkten Demografischer Wandel, Mobilität und Logistik, Digitalisierung sowie Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit zählt unsere Hochschule zu den wissenschaftlich-anwendungsorientierten Leuchttürmen des Landes und ist damit das ideale Zukunftslabor“, betont Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS, der den Kongress eröffnen wird. Er wird sich im Begrüßungstalk u.a. dazu äußern, welche Rolle Hochschulen in der Bildung des Nachwuchses mit Blick auf die Zukunft zukommt. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer der Frankfurt UAS sowie Moderatorin und Reporterin Anne Chebu.

    Alle Unternehmen, Organisationen, Verwaltungen und Institutionen stehen vor der Herausforderung einer dreifachen Transformation: den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern, die digitale Revolution zu meistern und die Arbeitsprozesse entsprechend weiterzuentwickeln. Der Zukunftskongress will dazu Orientierung bieten und im Diskurs von Theorie und Praxis innovative Lösungen anstoßen, die in der Region Frankfurt/Rhein-Main schnell umgesetzt werden können. Die Hochschule mit ihren Professorinnen und Professoren liefert anwendungsorientiertes Wissen, Vertreter/-innen der Praxis zeigen konkrete Innovationen in ihren Feldern – und die Teilnehmenden gehen mit konkreten Handlungsimpulsen zurück an die Projekte in ihren Unternehmen. Dabei soll die „Intelligenz der Vielen“ auf dem Kongress genutzt werden: Es werden also nicht bereits bekannte Standardlösungen präsentiert, sondern direkt im virtuellen Raum erste Gedanken entwickelt, wie den Problemen ganz konkret in der Umsetzung zu begegnen ist.

    Gastreferent Richard David Precht ist nicht nur eine führende Instanz für anspruchsvolle philosophische Fragen wie die, was die Künstliche Intelligenz (KI) für den Sinn des Lebens bedeutet. Er gehört auch zu den wenigen, die sich dafür stark machen, die drei großen Themen Planet Erde, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit zusammen zu denken. Warum ihm diese Verknüpfung so wichtig ist, darüber wird er mit den Teilnehmenden sprechen.

    Große Themen zusammen zu denken ist das eine, danach zu handeln das andere. Und das Handeln klappt bei den meisten Menschen nicht optimal. Als Neurowissenschaftlerin weiß Franca Parianen, warum wir uns manchmal einfach nicht zum richtigen Handeln motivieren können, obwohl wir es doch eigentlich besser wissen.

    Das Motto des Kongresses „Frische Ideen angewandt“ bedeutet, Theorie und Praxis zusammenzubringen und über Bereichsgrenzen hinweg zu diskutieren. Dafür bieten die Denkräume das passende Format. Fortschrittliche Unternehmen der Region kommen mit den Teilnehmenden gemeinsam auf neue Ideen, und beide Seiten profitieren davon. Denkräume werden zu Themen wie New Work, Innovationsmanagement, Wachstum durch Glasfaser, Grüne Mobilitätswende sowie Demokratie digital angeboten.

    Termin: Dienstag, 23. Februar 2021, 15:00 bis 18:30 Uhr und Mittwoch, 24. Februar 2021, 10:00 bis 15:00 Uhr


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Frankfurt University of Applied Sciences, Abteilung Kommunikation und Veranstaltungsmanagement, Leitung, Verena Plettenberg, Telefon: +49 69 1533-3048, E-Mail: plettenberg@kom.fra-uas.de


    Weitere Informationen:

    http://www.frankfurter-zukunftskongress.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


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