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01.02.2021 08:43

Schlüsselfiguren der Archäologie: RGZM und RGK erhalten DFG-Förderung zur Erschließung ihrer Archive

Christina Nitzsche Stabsstelle Medien
Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM) - Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie

    Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) und die Römisch-Germanische Kommission (RGK) des Deutschen Archäologischen Instituts gehören zu den ältesten archäologischen Forschungseinrichtungen in Deutschland. Von Beginn an erforschen sie die Vor- und Frühgeschichte Europas von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Sie unterhalten neben den beiden größten europäischen Spezialbibliotheken umfangreiche Archive mit Verwaltungsakten, Korrespondenzen von Wissenschaftler*innen, Dokumenten zu Forschungstätigkeiten sowie Gelehrtennachlässe. Darin finden sich Dokumente zu Schlüsselfiguren der Archäologie von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute.

    Über die Förderlinie „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für zunächst drei Jahre gefördert, erschließen die beiden Institutionen ihre Archivbestände nun für die öffentliche Nutzung.

    „Die Förderung ermöglicht uns eine Tiefenerschließung unserer Archivalien, die im normalen Betrieb so nicht möglich gewesen wäre“, erklärt Dr. Annette Frey, Leiterin des Schriftenarchivs am RGZM.

    An RGZM und RGK werden im Zuge des Projekts Daten zu mehr als 3.000 Personen über das biographische Online-Lexikon »Propylaeum-VITAE« des altertumswissenschaftlichen Fachinformationsdienst Propylaeum veröffentlicht. In der dynamischen Open-Access-Datenbank werden Akteur*innen der Altertumswissenschaften vorgestellt und ihre Netzwerke abgebildet. Vielfältige Beziehungen nationaler und internationaler Art ergeben sich sowohl aus gemeinsamen Forschungsthemen und Arbeitsgebieten als auch durch gemeinsam ausgeübte Praktiken der Wissensproduktion.

    Durch die internationale Ausrichtung der RGK und des RGZM wird die bisher auf den deutschsprachigen Raum beschränkte Datenbasis zudem um Informationen aus Europa und darüber hinaus erweitert.

    Pressekontakt

    Christina Nitzsche
    Tel.: 06131 / 9124-179, E-Mail: presse(at)rgzm.de


    Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM), Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie

    Das RGZM ist eine weltweit tätige Forschungseinrichtung für Archäologie mit Hauptsitz in Mainz sowie Nebenstellen in Mayen und Neuwied. 1852 vom Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine gegründet, ist es seit 1870 eine Stiftung des öffentlichen Rechts und seit 2002 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

    Derzeit richtet das RGZM seine Forschung neu aus. Der Beitrag, den archäologische Forschung mit ihrem weit zurück reichenden Blick für die Bearbeitung und Bewältigung von Problemstellungen des gegenwärtigen Menschen leisten kann, wird zukünftig noch mehr im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit und deren Vermittlung stehen. Die Kompetenzen des RGZM liegen u.a. im Zusammenspiel von Restaurierung, Archäometrie, experimenteller und antiquarischer Archäologie. Die Forschungen erfolgen in einem internationalen und interdisziplinären Netzwerk. In mehreren Museen und breitgefächerten Publikationen aus dem eigenen Verlag vermittelt es seine Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Annette Frey (Leiterin des Schriftenarchivs am RGZM), frey@rgzm.de


    Weitere Informationen:

    https://web.rgzm.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/pm/article/schluesselfig... Pressemitteilung auf rgzm.de
    https://www.propylaeum.de/themen/propylaeum-vitae-akteure-netzwerke-praktiken Propylaeum Vitae


    Bilder

    Postkarte von Karl August von Cohausen an Ludwig Lindenschmit d. Ä. vom 23.11.1878 aus dem Archiv des RGZM (LLA 017/006) - Vorderseite.
    Postkarte von Karl August von Cohausen an Ludwig Lindenschmit d. Ä. vom 23.11.1878 aus dem Archiv de ...
    RGZM
    RGZM


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Postkarte von Karl August von Cohausen an Ludwig Lindenschmit d. Ä. vom 23.11.1878 aus dem Archiv des RGZM (LLA 017/006) - Vorderseite.


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