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22.02.2021 18:56

Lindauer Nobelpreisträgertagungen: Planung für das 70. Jubiläum in diesem Sommer

Wolfgang Haaß Kommunikation
Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau e.V.

    70. Lindauer Nobelpreisträgertagung: Weniger Teilnehmer und Gäste vor Ort in der Inselhalle – Weltweite Community mit Online-Zugang

    - Jubiläumstagung wird im Sommer stattfinden – teilweise virtuell
    - Hybridformat: Programm in Inselhalle und auf Onlinebühne zugleich
    - Gewichtete Zufallsauswahl unter Nachwuchswissenschaftlern

    Bei der jüngsten Sitzung des Kuratoriums für die Tagungen der Nobel-preisträger in Lindau haben sich die Planungen für die diesjährige Tagung vom 27. Juni – 2. Juli 2021 weiter konkretisiert. Aufgrund der andauernden Pandemie und den damit verbundenen Reise- und Kontaktbeschränkungen wird der Kreis der Teilnehmer vor Ort deutlich geringer ausfallen als bei bisherigen Lindauer Tagungen.

    Kombination aus Vor-Ort- und Online-Veranstaltung

    Um bei dem anstehenden 70. Jubiläum dennoch die traditionelle Lindauer Wissenschafts-Community einbeziehen zu können, verfolgt das Kuratorium in diesem Jahr das Konzept einer hybriden Veranstaltung: Das wissenschaftliche Programm mit Vorträgen und Diskussionen kommt durch eine Mischung zustande, bei der die Diskutierenden sowohl in der Lindauer Inselhalle als auch virtuell aus anderen Teilen der Welt zusammenkommen. Wie bei den letztjährigen Online Science Days legen die Organisatoren neben der Ausstrahlung vor allem Wert auf die Möglichkeit zum interaktiven Austausch zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

    Bettina Gräfin Bernadotte, Präsidentin des Kuratoriums, blickt der Jubiläumstagung trotz Einschränkungen mit großer Zuversicht entgegen: „So gerne wir unsere 70. Tagung mit so vielen Menschen wie möglich in Lindau gefeiert hätten, sehen wir die Zeit für große Zusammenkünfte noch nicht wieder gekommen. Dennoch werden wir ein passendes Format für den Sommer entwickeln: Der Teilnehmerkreis vor Ort bildet die Plattform, um sowohl digital in die Welt hinaus zu strahlen als auch Diskussionsbeiträge zu empfangen. So können wir auch diesmal Nobelpreisträger, Nachwuchswissenschaftler, Lindau Alumni, Förderer und Gäste sowie Medienvertreter weltweit vernetzen.“

    In den nächsten Wochen entscheiden die wissenschaftlichen Leiter der Tagung anhand einer gewichteten Zufallsauswahl, wer von den eingeladenen jungen Forschern im Rahmen der rechtlichen Vorgaben letztlich nach Lindau kommen kann. Dadurch lässt sich vor Ort die Teilnahme einer weiterhin vielfältigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen und möglichst vieler Nationalitäten aufrechterhalten. Ebenso arbeiten die Veranstalter an einem umfassenden Hygienekonzept und strukturieren derzeit das Programm im Austausch mit den eingeladenen Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern.

    Akkreditierung ab April

    Für Medienvertreter, Blogger oder Science Influencer wird es ebenfalls wieder Zugangsmöglichkeiten zu den digitalen Formaten der Tagung und den Teilnehmern geben. Ab April wird die Akkreditierung dafür möglich sein.

    Eine Bildauswahl steht zum Download in unserem Flickr-Profil zur Verfügung.

    Über die Lindauer Nobelpreisträgertagungen
    Seit ihrer Gründung 1951 haben sich die Lindauer Nobelpreisträgertagungen zu einem einzigartigen internationalen wissenschaftlichen Forum entwickelt. Die jährlichen Tagungen dienen dem Austausch zwischen unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Disziplinen.

    So sind die Tagungen abwechselnd der Physik, der Chemie oder der Physiologie und Medizin gewidmet – den drei naturwissenschaftlichen Nobelpreis-Disziplinen. Alle fünf Jahre findet eine interdisziplinäre Tagung statt und alle drei Jahre die Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften. Im Rahmen verschiedener Deklarationen (2020 – Open Sciences, 2015 – Klimawandel, 1955 – Nuklearwaffen) brachten sich die Wissenschaftler immer wieder mit politischen Appellen in die öffentliche Debatte ein.

    Es waren die Lindauer Ärzte Franz Karl Hein und Gustav Wilhelm Parade, die mit der Idee zu einer Konferenz mit Nobelpreisträgern an Lennart Graf Bernadotte af Wisborg herantraten und die diese mit ihm gemeinsam umsetzten – bereits seit 1953 auch mit Nachwuchswissenschaftlern. Etwa 35.000 Studierende, Doktoranden und Postdoktoranden haben seitdem teilgenommen. Die Tagung selbst erleben sie auch im Wortsinn einmalig, dauerhaft jedoch gehören sie dem Lindau Alumni Network an, sind miteinander vernetzt und Botschafter des wissenschaftlichen Dialogs.

    Ganzjährig engagieren sich die Lindauer Nobelpreisträgertagungen mit ihrer „Mission Education” dafür, die Bedeutung der Wissensgesellschaft herauszustellen und für Wissenschaft und Forschung einzutreten. Diesem Ziel dient auch die Entwicklung der hauseigenen Online-Mediathek zu einer Lernplattform, unter anderem mit Unterrichtsmaterialien für Schulen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Wolfgang Haaß
    +49 (0)8382 / 27731-26
    wolfgang.haass@lindau-nobel.org


    Originalpublikation:

    https://www.lindau-nobel.org/news-70-lindauer-nobelpreistragertagung-weniger-tei...


    Weitere Informationen:

    http://flickr.com/nobellaureatemeeting/albums
    http://twitter.com/lindaunobel
    http://facebook.com/LindauNobelLaureatesMeeting
    http://linkedin.com/company/lindau-nobel-laureate-meetings youtube.com/user/NobelLaureateMeeting
    http://instagram.com/lindaunobel
    http://lindau-nobel.org
    http://lindau-nobel.org/blog
    http://mediatheque.lindau-nobel.org


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Die Tagung wird 2021 nicht wie gewohnt stattfinden können, doch die Veranstalter haben einen Plan B.


    Zum Download

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