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01.03.2021 15:01

Aktuelle Fragestellungen mathematisch lösen: Felix-Klein-Modellierungswoche der TUK begeistert 23 Schüler*innen

TU Kaiserslautern Universitätskommunikation
Technische Universität Kaiserslautern

    Wie lassen sich Unwettergefahren in die Routenplanung einbeziehen, wie breiten sich Krankheiten systematisch aus und was steckt hinter einem Filmempfehlungssystem? Die 23 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, die Ende Februar an der virtuellen Felix-Klein-Modellierungswoche teilnahmen, fanden mithilfe von mathematischen Methoden Lösungen für diese und weitere alltagsnahe Fragestellungen. Veranstalter war das Kompetenzzentrum für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule (KOMMS) des Fachbereichs Mathematik an der TU Kaiserslautern (TUK).

    Mittlerweile ist die Felix-Klein-Modellierungswoche eine etablierte Veranstaltung, die es Schüler*innen der 11. und 12. Klasse ermöglicht, mathematische Modellierungsverfahren von Grund auf kennenzulernen und dabei Programmierkenntnisse zu erwerben. Dr. Patrick Capraro, der die Veranstaltung von Seiten des KOMMS organisiert und mitbetreut hat, erklärt: „Wir haben über die Jahre immer wieder erlebt, dass das Modellieren und Programmieren leichter fällt, wenn es darum geht, ein konkretes Problem zu lösen.“

    Die Teilnehmenden starteten, in fünf Gruppen eingeteilt, direkt in ihre Projekte. Das KOMMS-Team gab bedarfsgerecht die fachliche Starthilfe. „In der Regel ist der Kenntnisstand der Teilnehmenden breit gefächert. Doch dadurch, dass wir die Gruppen arbeitsteilig organisieren, kann sich jeder mit seinen vorhandenen Fähigkeiten und Neigungen einbringen und vom Wissen der anderen profitieren. Auch dieses Mal waren viele Schüler*innen mit soliden Programmierkenntnissen dabei, aber auch einige, die kein Vorwissen mitbrachten. Solche Unterschiede lassen sich etwa mit gezielt eingebrachten Lerneinheiten ausgleichen.“

    Die Modellierungswoche wurde als Onlinekurs über die Lernplattform OLAT der TUK durchgeführt, die auch Studierende und Dozierende im Rahmen des digitalen Lernens und Lehrens nutzen. Neben Videokonferenzen, in denen sich die Projektteams organisieren und besprechen konnten, wurde auch mit einer kollaborativen Programmierumgebung gearbeitet, damit die Teilnehmenden von unterschiedlichen Bildschirmen aus gemeinsam Programmcode entwickeln. Zuletzt stellten die Projektgruppen ihre Ergebnisse in einer virtuellen Abschlusskonferenz vor. „Bei jeder Modellierungswoche erleben wir andere Highlights. Dieses Mal waren die virtuellen Abschlusspräsentationen ausgesprochen professionell, was nicht nur ich, sondern auch meine Kollegen so wahrgenommen haben.“

    Über die Felix-Klein-Modellierungswoche
    Die Felix-Klein-Modellierungswoche findet zweimal jährlich statt. Sie wird vom Fachbereich Mathematik der TUK, dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) sowie durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) innerhalb des Projekts SchuMaMoMINT (Schulentwicklung für Mathematische Modellierung in MINT-Fächern) gefördert.

    Weitere Informationen sind verfügbar unter:
    https://komms.uni-kl.de/schuelerinnen-und-schueler/modellierungswoche/

    Fragen beantwortet:

    Dr. Patrick Capraro
    E-Mail: capraro@mathematik.uni-kl.de
    Tel.: 0631 205-4496


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Mathematik
    überregional
    Schule und Wissenschaft
    Deutsch


    Die Felix-Klein-Modellierungswoche ist eine Veranstaltung des Kompetenzzentrums für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule (KOMMS) des Fachbereichs Mathematik an der TU Kaiserslautern (TUK).


    Zum Download

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    Die Modellierungswochen werden im Rahmen des Projekts SchuMaMoMINT durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.


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