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12.11.1998 00:00

Eurpäisches Netzwerk: Nachwuchsphysiker treffen sich in Essen

Monika Roegge Pressestelle Standort Essen
Universität Essen (bis 31.12.2002)

    283/98
    12. November 1998

    Ins Ausland gehen, Erfahrungen sammeln und sich als begabter Nachwuchswissenschaftler profilieren - diese Chance bietet eine Reihe europäischer Forschungsnetze, deren Arbeit die Europäische Union mit Mitteln aus ihrem 4. Rahmenprogramm zur Förderung der europäischen Forschung unterstützt. Eines dieser Netze hat sein Zentrum an der Universität Essen bei dem Experimentalphysiker Professor Dr. Dietrich von der Linde. Er entwickelt und erprobt Methoden, die die Erzeugung von Röntgenstrahlung mit Hilfe intensiver Laserstrahlung zulassen. Am selben Thema arbeiten 35 wissenschaftliche Nachwuchskräfte und ihre Teamchefs in Italien, Spanien, Frankreich und den Niederlanden. Am Montag und Dienstag, 16. und 17. November, treffen sich alle Beteiligten in Essen, um einander ihre Projekte vorzustellen. Dabei müssen sich die Arbeitsgruppen vor kritischem Publikum bewähren. Denn neben den Fachkollegen begutachten auch Vertreter der Europäischen Union die Forschung. Sie interessieren sich vor allem für die Effektivität der internationalen Zusammenarbeit und die Ergebnisse. Die weitere Förderung des Netzwerkes ist vom Ausgang dieser Qualitätskontrolle abhängig.

    Mit Hilfe von Laserstrahlen, davon gehen Wissenschaftler im EU-Netzwerk um Dietrich von der Linde aus, lassen sich sehr kurze Röntgenimpulse erzeugen; sie liefern "sozusagen eine Blitzlicht-Röntgenaufnahme". Anwendungen kann sich von der Linde im medizinischen Bereich vorstellen, etwa in der Mammographie, bei der mit der herkömmlichen, durch Elektronen erzeugten "langsamen" Strah-

    lung ganz kleine Quellen nicht mehr erkannt werden können. Mehr Impulse aber verspricht sich von der Linde für die Grundlagenforschung. Mit Hilfe der Strahlung konventioneller Art könne man den Ist-Zustand des Aufbaus eines Moleküls oder eines Kristalls erkennen. Die neue Strahlung erlaube zu verfolgen, wie ein solches Molekül vom Ausgangs- in den Endzustand komme.

    Redaktion: Monika Rögge, Telefon: (02 01) 1 83-20 85
    Weitere Informationen: Prof. Dr. Dietrich v. d. Linde, Telefon: (02 01) 1 83-25 64


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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