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23.03.2021 13:23

Waldbrand-Briefing zu Beginn der Vegetationsbrandsaison an der NBS

Eva-Maria Reiners Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Northern Business School

    Im März 2021 führte die NBS Northern Business School gemeinsam mit der BUKEA Hamburg und in Partnerschaft mit der VGBF und dem Waldbrandteam erneut das Waldbrandbriefing durch. Teilnehmer sind u. a. deutsche und internationale Feuerwehren, Rettungsdienste sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    Neben überarbeiteten Empfehlungen und Standards zur Vegetationsbrandbekämpfung sowie der Vorstellung des neuen Waldbrandatlas wurden z. B. auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Großeinsätze thematisiert.

    Den Abschluss bildete eine Expertendiskussion über den Einsatz von Mini-Drohnen bei Vegetationsbränden.

    Als Veranstalter führt die NBS Northern Business School gemeinsam mit der BUKEA (Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg) zu Beginn der Vegetationsbrandsaison erneut ein Waldbrandbriefing durch. Wichtige Partner dabei sind die VGBF (Vereinigung für Gefahrstoff- und Brandschutzforschung) und das Waldbrandteam. Bedingt durch Corona fand die Veranstaltung nun schon im zweiten Jahr online statt. Teilnehmer sind unter anderem deutsche und internationale Feuerwehren, Rettungsdienste sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die jährliche "Auffrischung" ergibt Sinn, denn innerhalb eines Jahres ergeben sich zahlreiche Neuerungen, so Franz Petter von der VGBF, der auch dieses Jahr wieder die fachliche Leitung und Moderation innehatte.

    Zum einen gibt es die im letzten Jahr überarbeiteten Empfehlungen zur Vegetationsbrandbekämpfung des DFV (Deutscher Feuerwehrverband) und zum anderen einen brandneuen Waldbrandatlas mit Satellitenbildern u.v.m., der den Feuerwehren und Behörden seit Anfang 2021 zur Verfügung steht. Herr Schmidt vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) stellte den Waldbrandatlas vor. Damit steht fortan ein national einheitliches Kartenmaterial zur Verfügung, welches insbesondere bei überörtlichen Einsätzen zu einer besseren Koordination führt und sich besonders für die Einsatzleitungen eignet. Um die Einheitlichkeit des Know-hows in Zukunft zu gewährleisten, müssen all diese Neuerungen in die Einsatzvorbereitungen und Führungsfortbildungen einfließen.

    Weiter wurden die jahrelang geübten technischen und taktischen Standards der Vegetationsbrandbekämpfung durch Detlev Maushake (Waldbrandteam) mit Hilfe der Erkenntnisse des vergangenen Jahres aufgefrischt. Dr. Dirk Hagebölling brachte die Teilnehmer wie jedes Jahr zum Thema Atem- und Körperschutz (PSA) auf den neuesten Stand. Auch hier gibt es wieder zahlreiche neue und geänderte Richtlinien und Empfehlungen.

    Über allem "schwebt" die Corona-bedingte Situation, so auch über der Personalplanung für etwaige Einsätze. Bei einem tagelang andauernden Vegetationsbrand mit großem Personalaufwand ergeben sich besondere Herausforderungen an die Hygieneplanung. Es wurde unter anderem thematisiert, wie Schnelltests, FFP2 und neueste Technologien eingebunden werden können.

    Den Abschluss bildete eine Expertendiskussion über den Einsatz von Mini-Drohnen bei Vegetationsbränden und wie die Luftbilder mit dem Waldbrandatlas kombinierbar sind.

    Minidrohen werden auch in ein von der BUKEA gefördertes Forschungsprojekt zur digitalisierten Früherkennung von Waldbränden mit Drohnen, das unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Här (NBS) steht, eingebunden. Das nächste Waldbrand-Briefing findet im März 2022 statt.


    Weitere Informationen:

    https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/waldbrand-briefing-zu-beg...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    überregional
    Kooperationen
    Deutsch


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