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31.03.2021 11:56

Jesuiten-Hochschule beruft Vertretungsprofessorin für Medienethik

Dr. Ludwig Jaskolla Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Philosophie München

    Claudia Paganini wird Vertretungsprofessorin für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München (HFPH). Die habilitierte Philosophin verstärkt ab dem 1. April 2021 die Fakultät der HFPH. Der Schwerpunkt ihrer Forschung und Lehre wird an der Schnittstelle von Medienethik, Technikethik und Medienphilosophie liegen. Konkret befasst sich Claudia Paganini insbesondere mit rekonstruktiven normativen Ansätzen in der Medienethik sowie mit den Anwendungsfeldern Artificial Intelligence, Gaming, Populär- und Unterhaltungskultur.

    Claudia Paganini wird zusammen mit Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt/KUEI) die Leitung des Zentrums für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft (zem::dg) übernehmen. Das zem::dg ist eine Kooperation von HFPH und KUEI. Frau Paganini wird u.a. Koordinatorin der HFPH für das Netzwerk Medienethik.

    „Die ethischen Dimensionen der digitalen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts zeigen sich gerade in der aktuellen Krisenlage besonders deutlich. Mit Frau Paganini konnten wir erfreulich schnell eine ausgewiesene und bestens vernetzte Expertin für die Vertretungsprofessur in Medienethik gewinnen. Dies garantiert eine starke Kontinuität in diesem für die HFPH so wichtigen Forschungsfeld“, freut sich der Präsident der HFPH, Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher.

    Claudia Paganini ist seit 2010 Universitätsassistentin am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck. Nach ihrer Promotion im Jahr 2005 und Stationen als freie Journalistin, Sachbuchautorin und im Pressedienst des Landes Tirol, wurde sie 2018 mit einer Arbeit zum Thema „Entwurf einer rekonstruktiven Medienethik. Analyse und Auswertung internationaler und nationaler Selbstverpflichtungskodizes“ an der HFPH habilitiert. Frau Paganini forscht zu Medienethik, Tierethik, Medizinethik, Human-Animal-Studies sowie Genderfragen. Lehr- und Forschungsaufenthalte führten sie unter anderem nach Athen, Mailand, Zagreb und Limerick.

    An der Hochschule für Philosophie München (HFPH) stellen sich Lehrende und Studierende seit mehr als 90 Jahren gemeinsam den Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft. Das Studienangebot der vom Jesuitenorden getragenen und staatlich anerkannten Hochschule umfasst Philosophie-Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor, Master und Promotion ebenso wie berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengänge mit Zertifikat oder Master-Abschluss. In zentraler Lage zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Englischen Garten finden Studierende hervorragende Studienbedingungen mit modernen Hörsälen und Seminarräumen und einem sehr günstigen Betreuungsverhältnis vor.


    Anhang
    attachment icon Pressemitteilung als PDF

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Philosophie / Ethik, Politik, Religion
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


    Porträtfoto von Prof. Dr. Claudia Paganini


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